Die Zehn-Tage-Regel bei Empörungen

Haben Forscher bereits zu ermitteln versucht, wie lange ein Skandal oder eine Empörung im Durchschnitt dauert? Auf dem Marktplatz der Medien kursieren regelmässig Erkenntnisgewinne der Universitäten, wobei man beim Lesen der Erfolgsmeldungen öfters unsicher ist, ob nur der Journalist oder auch die Wissenschafter einen schlechten Tag gehabt haben.

…doch erfahrungsgemäss dürften Empörungswellen nach zehn bis vierzehn Tagen ausklingen.

hier der gesamte Artikel

7 Gedanken zu “Die Zehn-Tage-Regel bei Empörungen

  1. Dr. Webbaer 20. Februar 2013 / 17:35

    Empörungswellen klingen exakt nach X Tagen aus, der Artikel ist dem Schreiber dieser Zeilen auch aufgefallen.

    MFG
    Dr. W

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  2. Stefan W. 20. Februar 2013 / 21:16

    Ich bin empört!

    9…

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  3. Statistiker 21. Februar 2013 / 16:49

    Diese Zehn-Tage-Regel mag gern als geometrisches Mittel gelten, auf keinen Fall, wie vom Braunbären behauptet, als „Exakt-Tage-Ergebnis“, dafür sind die Ereignisse zu unabhängig voneinander.

    Gutti war deutlich länger als 10 Tage in den Medien, die Pferdewurst war nach einem Tag wieder weg. Ansonsten ist gegen eine Regression gegen 10 Tage primär nichts einzuwenden.

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    • Helga Kleisny 21. Februar 2013 / 18:32

      Danke für den Kommentar, dazu Anmerkung hkl: im obigen Post wurde die letzte Zeile entfernt, da sie nur eine persönliche Herabsetzung eines Vorkommentators beinhaltete. Das brauchen wir hier nicht. Sachlich gerne zum Post und zu den anderen Kommentaren. Wenn’s persönlich wird und sein muss, dann bitte per email an denjenigen.
      Danke. 🙂

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  4. AmbiValent 22. Februar 2013 / 0:22

    Ich halte den Artikel für politisch motivierten Blödsinn – man braucht nicht auf die Beschwerden des Volkes zu hören, wenn die nach zwei Wochen eh nicht mehr protestieren.

    Und es gibt ausreichend Beispiele, dass Empörungen, auf die man nicht reagiert, im Lauf der Zeit auch stärker werden können.

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  5. Stefan W. 22. Februar 2013 / 11:04

    @Ambivalent:

    Ich habe einen anderen Eindruck. In der Wulf-Affäre hatten die Menschen eine Empörung, aber Hr. Wulf wollte nicht zurücktreten. Formal bot das System keine Möglichkeit gegen ein Aussitzen des Problems durch den Präsidenten vorzugehen – es gibt kein Bürgermistrauensvotum, gewählt ist gewählt. Auch Frau Merkel kann ihn nicht rauswerfen, die ihrerseits ja wiedergewählt werden will, und daher empfindlicher für Stimmungen sein könnte.

    Die Medien haben dann die Affäre mit Lappalien am Kochen gehalten, bis der Präsident seinen Hut nahm.

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  6. Dr. Webbaer 22. Februar 2013 / 16:33

    Die hier gemeinten politischen Empörungswellen haben ein oder mehrere „Hypozentren“ und klingen nach unbestimmter Zeit aus. Man kann sicherlich einige Empörungen nach einer bestimmten Anzahl von Tagen, hier 10 bis 14, als ausgeklungen betrachten. [1]

    Andere „Empörungswellen“ enden aber nach langer Zeit oder gar erst mit dem Ende einer Amtszeit oder noch später, Beispiele hierfür gibt es genug, die werden wohl nicht benötigt.

    MFG
    Dr. W

    [1] Schavan und zu Guttenberg bspw. meinend, wo das Ende oft sehr zeitig kommt oder kommen musste

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