Mit dem Gleitschirm über die Alpen

Paul Guschlbauer (AUT1) at the Grossglockner, Austria on July 4, 2017. At this extreme adventure race 31 pilots out of 20 nations have to fly from Salzburg/ Austria to Monaco passing turnpoints in Slovenia, Germany, Italy, Switzerland and France with a paraglider. The only alternative to manage the 2.500 kilometer distance is to hike. After day three four times winner Christian Maurer of Switzerland is in the lead. (c) Sebastian Marko, Red Bull

Am Papier ist die Strecke für die Red Bull X-Alps Rallye knapp über 1100 Kilometer lang, in der Realität werden die Athleten deutlich mehr als die doppelte Länge zurücklegen. Idealerweise werden sie das fliegend tun, denn die einzige erlaubte Alternative ist der Fußmarsch samt Gleitschirm. In der Luft-Boden-Rallye über die Alpen, dem  liefern sich 31 Teilnehmer aus 20 Nationen eine Boden-Luft-Rallye mit Ziel Monte Carlo. Der Kampf gegen die Elemente, die Zeit und die Schmerzen hat am Sonntag, den 2. Juli wieder begonnen.

Der Schweizer Christian Maurer, der bei vier Starts ebenso oft gewann, schaffte 2013 mit knapp unter sieben Tagen einen eindrucksvollen Rekord, auch weil er damals 90 Prozent der Strecke am Schirm absolvieren konnte.

Von Salzburg ging es wegen extremem Schlechtwetters zunächst ausnahmslos zu Fuß nach Slowenien um den Triglav, drei Tage später sind die Besten, angeführt von Seriensieger Maurer, bereits am Chiemsee vorbei und am Weg zur Zugspitze in Deutschland unterwegs. Dann geht es wieder südlich zum Monte Baldo am Gardasee in Italien, vorbei am Matterhorn in der Schweiz entlang der französischen Seealpen bis zum Ziel in Monaco.

Täglich zwischen 5 Uhr morgens und 22.30 Uhr werden sich die Sportler ihrem Ziel näher kämpfen, müssen Flugverbotszonen (für die Zivilluftfahrt) beachten und sind den Launen der Natur in der Luft und am Boden gnadenlos ausgesetzt.

Die ersten Verfolger von Christian Maurer sind Gaspar Petiot und Nelson de Freyman (beide FRA), Paul Guschlbauer (AUT) und Aaron Durogati (ITA). Noch gut dabei Simon Oberauner (AUT), Tobias Grossrubatscher (ITA), Simon Mayer (CZE) und Manuel Nübel (GER).

Hier lässt sich per Live-Tracking die Position jedes Athleten zu jedem Zeitpunkt der Rallye verfolgen.

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