Google Earth + 24 Mio Bilder

(c) ESA

In Zusammenarbeit von Google Earth, ESA, der Europäischen Kommission, der NASA und der amerikanischen Behörde US Geological Survey wurden 24 Millionen Satellitenbilder aus den letzten 37 Jahren in eine neue Ebene von Google Earth eingebettet.
Damit lassen sich nun Veränderungen auf der Erde im Zeitraffer nachverfolgen.

Dieses Update von Google Earth war das umfassendste seit 2017. Es nimmt die Betrachter mit auf eine fast 40-jährige Weltreise durch die Vergangenheit. Das Update zeigt wie drastisch sich die Erde verändert. Kein Winkel der Welt bleibt verborgen, Küstenlinien lassen sich über die Zeit verfolgen; man kann miterleben, wie Megastädte wachsen, wie Wälder abgeholzt werden und vieles mehr. Für jeden Themenbereich gibt es sogar eine geführte Tour.

Das hochauflösende Bildmaterial stammt vom Copernicus-Programm der Europäischen Union und seinen Sentinel-Satelliten sowie dem Landsat-Programm von NASA und der US Geological Survey.

Die Mission Copernicus Sentinel-2 umfasst zwei identischen Satelliten die in derselben Polarbahn unterwegs sind und zwar in einer Entfernung von 180° – für optimale Abdeckung und Datenlieferung. Die Kombination aus hochauflösenden, neuartigen Spektralkapazitäten, einem Sichtfeld von 290 Kilometern und regelmäßigen Überflugzeiten liefern Aufnahmen der Erde alle fünf Tage mit einer räumlichen Auflösung von 10 Metern.

Aus über 20 Millionen Satellitenbilder entstanden die animierten Timelapse-Bilder in Google Earth, aufgenommen zwischen 1984 und 2020. Insgesamt rechneten Tausende von Maschinen in der Google Cloud mehr als zwei Millionen Stunden lang, um 20 Petabyte Satellitenbilder in ein einziges 4,4 Terapixel großes Videomosaik zu verarbeiten.

In Timelapse können Nutzer einen beliebigen Ort im Suchfeld eingeben und sich seine Veränderung im Zeitraffer ansehen. Google Earth wird für das nächste Jahrzehnt jährlich mit weiteren Timelapse-Daten ergänzt aus jeweils neuen Satellitenbilder.

Hier geht es direkt zur Google Earth Timelapse Machine.

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