Seaplanes und Skydiving

Dieser Beitrag richtet sich spezifisch an Wasserflieger und Fallschirmspringer, die gerne in Florida ihrem Lebensinhalt frönen. 🙂 An alle anderen: Freut auch auf den nächsten Beitrag. 🙂

Updates zum Wasserfliegen at Brown’s Seaplane Base

Hey, was ist das? Das ständig offene Gate des sandigen Zufahrtswegs zu Brown’s Seaplane Base ist geschlossen? Versperrt? Stimmt, da war doch was vor Corona. Die Stadt wollte eine neue, asphaltierte Zufahrtsstraße bauen. Die ist mittlerweile fertig und die Einfahrt nun etwas weiter weg aus Richtung Terminal. Keine Dirt Road mehr, sondern eine richtige zweispurige Straße!

Der Jon Brown Way…
Everybody loves seaplanes…

Auf der Seaplane Base gibt es neue Flugzeuge zur Auswahl: eine C172, zwei SuperCubs und eine Icon. Letztere ist begehrt bei den Piloten, fällt aber leider oft aus technischen Gründen aus. Trotz der exzellenten Wartung, die alle Brown’s Flugzeuge auszeichnet. Ich hatte in all den 14 Jahren, die ich dort mehrmals im Jahr fliege, nicht ein einziges Mal das Problem, dass eine Cub nicht verfügbar war oder – bewahre – sie im Flug Probleme bereitet hätte.

Sleek und schön. Wenn sie auch noch funktionieren würde… Meine Meinung zur Icon habe ich schon vielfach kundgetan: in FAZ und Aerokurier, hier ein uralter Bericht auf fuz aus 2013, ein weiterer (aus 2016), der Focus hat nur mehr meine Icon-Fotos online ohne Text, habe ich gerade gesehen.
Das Fliegen sollte so einfach sein wie das Autofahren, so die ursprüngliche Idee. Leider waren die Filmstars (die ursprünglich anvisierte Käuferschicht) da doch nicht ganz so fit. Nun will man also runter von hohen Ross und doch den normalen Wasserflugpiloten als Käufer gewinnen. Nur, der erwartet, dass sein Fluggerät auch ohne Mullen und Knullen fliegt…
Noch immer mein Lieblingsflugzeug 😉

Updates zu Z-Hills

Die 18*, die Springer Runway, wird verlängert. Bis über den ehemaligen Flea Market hinaus. (Der war bisher ein begehrter Notlandeplatz bei schlechten Absetzpunkten und in meinem Fall: einer Reserve mit sicherer Landung zwischen den Parkplätzen.)
* real schon seit einiger Zeit Richtungsänderung auf 01-19.

Noch ist die Bahn-Verlängerung eine Baustelle mit Baustellenverkehr und allem drum und dran. An einem aktiven Flug- und Sprungplatz.

Baufahrzeuge hinter dem Swoop Pond, nicht ganz das Optimale zum Landen.

Damit fällt ein Großteil des bisher üppigen, sicheren Landefeldes weg. Einschränkungen gelten auch für den Swoop Pond. Es bleibt zum Landen nur ein kleines Wieschen zwischen Windsack, Pond und der Einstiegstelle übrig. Da dürfen nun nur mehr Lizenzler mit amerikanischer C oder D Lizenz landen. Bei Ausländern (Europäern) gilt das Urteil des Sprungdienstleiters zu Lizenz und Sprunganzahl/Erfahrung.

Je nach Windrichtung macht es aber sowieso Sinn, auf den neuen, weiter entfernten Landebereich in Richtung Stadt (Zephyrhills) auszuweichen. Von dort wird man (wegen der RWY Kreuzungen) mit einem Auto-Hänger abgeholt. Ist halt Zeitverlust.

Trotz allem wird – weather provided – gesprungen, was das Zeug hält. Ende Januar waren eine Otter und 2 Caravans am Platz, die Otter im Dauereinsatz, eine Caravan dazu.

Nach zwei Jahren Zwangspause, in denen Europäer (Ausländer) nicht in die USA einreisen durften, ein Lichtblick.

Kleines Gustostückerl für angejahrte, 🙂 pardon erfahrene, Skydiver, die Z-Hills noch von der heutigen Segelfliegerseite her kennen: die alte Dirt Road to Town. Kleine Stücke davon existieren noch und liegen heute versteckt hinter einem Verteilzentrum für Heyl-LKWs.

alle Bilder (c) flugundzeit

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