BSF22-15 You are what you wear*

Design und Wissenschaft gibt eine hervorragende Kombination ab. An der DeMontfort University wird beides gelebt und geschult. *Du bist was du trägst war eine interaktive Veranstaltung, bei der es offiziell um Emissionen ging, die durch unsere Kleidung (Herstellung, Transport, Vernichtung) entstehen. Also eines der Technik-Umwelt-Themen, die gerade sehr en vogue sind.

Schätzungen zufolge verursacht die Modebranche 10 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen – mehr als internationale Luftfahrt und Seeschifffahrt zusammen.

Die Werte und diese Grafik stammen aus einem Bericht des Europaparlaments, aus dem in der Folge noch mehr zitiert wird.

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BSF22-12 For the Love of Food and Music

Das ist doch ein Titel einer (Abend-)Veranstaltung zu der man einfach hingehen muss. Egal, was kommt.

Sie sollten alle auf Ihrem Sitz ein Tablett vorfinden mit einer verschlossenen Papiertüte und einer Nummer 1 oder 2 drauf. Dazu ein Blatt Papier und einen Bleistift.

Bitte die Tüte nicht öffnen. Erst auf Anweisung.

Dr Annemieke van den Tol, Senior Lecturer in Psychology

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BSF22-11 Die Suche nach den schwarzen Löchern

(c) Adam McMaster

Forschungsarbeit verändert sich. In der Astronomie war es zwar schon länger gang und gäbe, dass auch sogenannte Hobby Astronomen große Entdeckungen machten, aber in der Physik war dies eher unüblich. Nun verschmilzt die Astronomie, die ursprünglich ein Ableger der Physik war, fast möchte man sagen – gleichberechtigt – mit der Physik und wird zur Astrophysik.

Einer, der dazu auch den zeitgemäßen Einsatz der Gemeinschaft (Community) nutzt, ist Adam McMaster. Programmieren war schon zu meinen Studienzeiten ein Handwerkszeug, das ein Physiker zu beherrschen hatte. (So wie der Führerschein früher zum täglichen Leben gehörte.) Aber McMaster nutzt nicht nur selbst programmierte Hardware, um einen physikalischen Prozess zu steuern, sondern er setzt das Wissen und den Einsatz der Community ein, um wissenschaftliche Erkenntnisse für seine Forschung zu erlangen.

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Britischer Nachthimmel

Besprechung des Producer Teams vor Beginn der Aufzeichnung. Warum auch immer, sind auf den quadratischen Sesseln für die Expertenrunde jeweils 4-5 dicke Kissen aufgelegt. (c) FuZ

The Sky at Night („Der Nachthimmel“) ist die weltweit am längsten ausgestrahlte wissenschaftliche Fernsehsendung. Sie wird seit 1957 in Großbritannien einmal monatlich gezeigt und ist beim Publikum sehr beliebt. Normalerweise wechseln sich die Moderatoren je Sendung im BBC Studio ab. Sie laden Experten ein, die per Mail oder Video eingesandte Zuschauerfragen zu wissenschaftlichen Themen beantworten.

Einmal im Jahr aber gibt es eine Sendung, die nicht im Studio aufgezeichnet wird, bei der die SkyatNight-Moderatoren selbst die Experten sind (kein Problem, es sind alles Wissenschaftler) und jemand anderer moderiert. Das war in diesem Fall das Multitalent* Dallas Campbell, vom Bekanntheitsgrad her so etwas wie ein britischer Günther Jauch. *Campbell ist Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor, Autor und Fernsehmoderator.

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BSF22-9 Alles Gute kommt von oben…

Da ist ein Talk über den größten Meteoriten geplant, der seit 30 Jahren in Großbritannien entdeckt wurde, und dann fällt passenderweise gleich noch einer tagesaktuell herunter, über den es sich zu erzählen lohnt…

Der Winchcombe Meteorit. © The Trustees of the Natural History Museum.

Aber der Reihe nach:

Der Winchcombe Meteorit (nach seinem Fundort in Gloucestershire benannt) beglückte eine Familie im Februar 2021 mit Steinbrocken und schwarzem Staub auf der Zufahrt zu Ihrem Haus. Der Feuerball war am Himmel am Abend zuvor weithin sichtbar gewesen. Trotzdem dachte die geschockte Familie am nächsten Morgen zunächst an einen Kohlehaufen oder Müll, den jemand auf ihrem Driveway platziert hatte.

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BSF22-8 Augen zu und Hören

Einer der Tests beim Fliegerarzt jedes Jahr (oder jedes zweite, je nach Alter und Gesundheit) ist der Hörtest. Denn es macht Sinn, im Cockpit alle seine Sinne zu nutzen: Einen Schwelbrand riecht man bevor man ihn sieht; unübliche Geräusche, auch leise, sind meist Vorboten von schlimmeren Ereignissen. Während die meisten Menschen ihre Augen durchaus schützen, ist das bei den Ohren weniger der Fall. Laute Konzerte, Rasenmäher oder Kreissägen – all das schädigt unseren Gehörsinn.

Der vernachlässigte Sinn

Also befassen wir uns heute mit dem Hören, unserem vernachlässigten Sinn, und gucken nach, wie wir ihn hegen, pflegen und verbessern können.

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