Ethiopean 737 Max Crash: Der Preliminary Report

Nun ist er veröffentlicht von der ECAA (Ethiopia Civil Aviation Authority), der Preliminary Report und im Gegensatz zu den voran gegangenen Pressemeldungen der Airline dazu (siehe vorherigen Beitrag) stellt der offizielle Untersuchungsbericht schon im Executive Summary explizit fest, dass die Piloten die Kontrolle über das Flugzeug verloren.

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2. Gastkommentar zum Lion Air Crash

Auf flugundzeit gab es bisher folgende Beiträge zu diesem Absturz:

Auswertung des vorläufigen Untersuchungsberichtes der indonesischen Behörde KNKT
Gastkommentar 1
Update 2
Update 1
Ursprungsbeitrag

Erneut wird nun ein fachlicher Kommentar als Beitrag zur besseren Lesbarkeit veröffentlicht. Kommentare enthalten zusätzlich zu den Fakten auch die persönliche Einschätzung von Menschen, die das beurteilen können. Mit Absicht steht hier nicht das abgedroschene und nichtssagende Wort: Experte.
Dieser Beitrag bezieht sich auf die oben verlinkten vorhergehenden Beiträge.

 


Flugkapitän kommentierte zu Update: Piloten arbeiteten gegen falsche Trimmung der Automatik bis zum Crash

Es ist erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich die beiden Crews Weiterlesen

Zwischenbericht des Absturzes der ATR-72 im Iran

Am 11. März 2018 veröffentlichte die iranische Untersuchungsbehörde AIB ihren vorläufigen Untersuchungsbericht zum Absturz der ATR-72 vom 18. Februar 2018:

Die beiden „Black Boxes“: der Flugdatenschreiber (FDR) und der Cockpit Voice Recorder (CVR), die meist orange und nicht schwarz sind.

Darin steht, dass gemäß Flugdatenschreiber (FDR) und Cockpit Voice Recorder (CVR) das Flugzeug an Yasuj Tower übergeben wurde als am Autopilot 15 000 Fuß eingestellt war. Als die Crew durch 15 600 Fuß sank, aktivierte sie das Enteisungssystem. Die Besatzung stellte das QNH (den Luftdruck) auf 1021 und der Autopilot Weiterlesen

Update: Eurocopter Absturz in New York

Update am 13.3.2018

Nach Angaben des einzig Überlebenden, des 33-Jährigen Piloten, verhedderte sich der Haltegurt eines seiner Passagiere im Spritzufuhr-Notabschaltehebel. (Der ist dazu da, um etwa im Fall eines Feuers schnell die Zufuhr zu unterbrechen.)

Als er es bemerkte, ließ sich nach seinen Angaben der Antrieb des Helicopters nicht mehr schnell genug starten.

Laut der FAA ist der Piot ein zertifizierter Hubschrauberpilot und Ausbilder. Er war seit fast zwei Jahren für Liberty Helicopters geflogen und flog zuvor Heils für eine andere Firma in Connecticut.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich nur einer der beiden Not-Floats an den Kufen aufgeblasen. Der andere funktionierte nicht und ließ den Hubschrauber ins Wasser sinken.

Die Wassertemperaturen lagen zum Zeitpunkt des Crashs knapp über dem Nullpunkt. Da ist das Überleben eine Sache von Minuten.

 


Am Sonntag, 11. März 19:00 Lokalzeit, stürzte ein Sightseeing-Hubschrauber in den New Yorker East River. Alle fünf Passagiere an Bord des Eurocopter AS350 verstarben, nur der Pilot konnte sich aus dem Kopfüber im eisigen Wasser schnell sinkenden Hubschrauber befreien. Er wurde von einem Schlepper gerettet; die fünf anderen Personen konnten nur mehr von Tauchern befreit werden. Der Eurocopter AS350 versank in Weiterlesen

Bei Egypt Air Absturz Sprengstoff an Opfern gefunden

Am 19. Mai 2016 stürzte ein Egypt Air Airbus A320 auf dem Weg von Paris nach Kairo ins Mittelmeer. An Bord befanden sich 66 Personen (56 Passagiere und 10 Crew). Es gab keine Überlebenden.

Die Crew hatte keinen Notruf abgesetzt. Zunächst gaben nur automatisch versendete ACARS Meldungen Hinweis darauf, dass es an Bord ein elektrisches Problem oder Feuer gab. Erst am 16. und 17. Juni wurden die Black Boxes aus dem Meer geborgen. Beide waren schwer beschädigt.

Gefundene Trümmerteile aus dem vorderen Bereich des Flugzeuges waren laut Untersuchungen der Ermittlungskommission Rauch und starker Hitze ausgesetzt. Nach ersten Auswertungen des Voice Recorders sprach der Kapitän von Feuer. Es blieb aber offen, wie es zum Feuer gekommen war.

Heute am 15. Dezember 2016, informierte die ägyptische Zivilluftfahrt Behörde, dass forensische Untersuchungen ergaben, dass an einigen der geborgenen menschlichen Überreste Spuren explosiver Stoffen gefunden wurden. Die Staatsanwaltschaft erweitert nun ihre Untersuchung in Richtung Verbrechen.

Es gibt von französischer Seite Zweifel an den Auswertungen der ägyptischen Behörden. Unter den Todesopfern waren auch 15 Franzosen (und 40 Ägypter).