Am Anfang… war der Impact: Israelischer Lander knallt auf den Mond

Während Israel stark mit dem kommenden Eurovision Song Contest in den Medien ist – übrigens genauso wenig ein Diskussions-Thema für FlugundZeit wie Politik 🙂 – veröffentlicht die NASA Photos der Aufschlagstelle des Beresheet Spacecraft. Beresheet ist Weiterlesen

Die Abbildung des schwarzen Loches ist kein Foto

Es haben viele (mehr als auf diesem Bild) Wissenschaftler weltweit dazu beigetragen, die Daten des Schwarzen Loches zu sammeln um sie der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. (c) Foto: Event Horizon Collaboration

Manches „fachliche“ Geschreibsel im Netz ist so unterirdisch, dass jede Sekunde Beschäftigung damit zu viel wäre. Der hier zitierte Kommentar, der einen gehörigen Shitstorm auf den Schreiber auslöste, gehört zwar in diese Kategorie, zeigt aber auch das fachliche Unwissen auf. Und keiner der Folgekommentare, der die Worte als Blödsinn und ähnliches kritisierte, klärte den Schreiber auf. Weiterlesen

Summary: Sun ’n Fun 19

Links im Bild Auszug eines NOTAMs (enthält aktuelle Informationen für Piloten), das auf die speziellen Regeln für die Sun ’n Fun hinweist.

Oder heißt die Veranstaltung: Sunday ’n Fun?

Nach 45 Jahren will sich die jeweils erste große Luftfahrtmesse im Jahr neu erfinden. Um nicht immer nur das kleinere „Oshkosh“-Fliegertreffen zu sein, will man offensichtlich mehr in Richtung Fachmesse, neudeutsch „Expo“ gehen.

Die nächste Veranstaltung findet vom 31. März bis 5. April 2020 statt und nennt sich ab nun: Sun ’n Fun Aerospace Expo.

 

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Flug mit dem Aeroshell Team

Wie es so schön vorne am Rumpf steht, ist der Pilot der T-6 der langjährige Aeroshell Team Pilot Gene McNeely und der fliegt mit mir und den anderen T-6s des Aeroshell Teams im majestätischen Kunstflug über dem Lakeland Linder Airport (LAL) während der Sun ’n Fun 2019. Aber fangen wir von vorne an…

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Ethiopean 737 Max Crash: Der Preliminary Report

Nun ist er veröffentlicht von der ECAA (Ethiopia Civil Aviation Authority), der Preliminary Report und im Gegensatz zu den voran gegangenen Pressemeldungen der Airline dazu (siehe vorherigen Beitrag) stellt der offizielle Untersuchungsbericht schon im Executive Summary explizit fest, dass die Piloten die Kontrolle über das Flugzeug verloren.

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Roaring Thunder T-6

Es gibt Piloten, die können ihre anspruchsvollen Flugzeuge auch ohne Hilfssysteme wie MCAS stets sicher und punktgenau landen. Die Texan T-6 ist eine Einmot, ein Kriegsflugzeug, das wahrlich nicht mal so nebenbei gesteuert werden sollte. Und schon gar nicht, wenn man damit Formationen fliegt: 4er Diamanten, 12er oder mit 36 Flugzeugen wie schon mal beim Anflug auf das FlyIn in Oshkosh.

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Indien erzeugt Weltraummüll

…so sollten die Überschriften lauten und nicht: Indien präsentiert eigenes Satelliten-Abschuss-System… Auf dem Weg zur Weltraum-Macht und so weiter.

Nein. flugundzeit wird nicht politisch, der Tenor bleibt weiterhin auf der Technik. Aber wie kann man von Weltraummacht schreiben, wenn jemand so verantwortungslos handelt, nur um sich mit seinem vermeintlichen Können zu brüsten?

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Zweithaus am Mars 2

(c) für alle Abbildungen dieses Beitrages außer Moonvillage Cover: Thomas Herzig

„Wenn ich Moon Village sage, bedeutet das nicht einzelne Häuser, eine Kirche, ein Rathaus und so weiter. Das wäre irreführend. Meine Idee befasst sich nur mit dem Kern des Konzeptes eines Dorfes: Menschen, die am selben Ort zusammenarbeiten und leben. Und dieser Ort wäre auf dem Mond. … Und ein Dorf beginnt mit dem ersten Haus.“
(Generaldirektor der ESA, Jan Wörner in 2016)

Jan Wörner stieß mit seinen Worten in Wien einen Wettbewerb an, der 2018 bei Studenten an der TU Wien am Institut für Hochbau zu einer wahren Fülle an Anregungen, Ideen und Vorschlägen führte, die auch auf dem Internationael Astronautical Congress Ende 2018 in Bremen vorgestellt wurden.

Im Designstudio Moon Village an der Technischen Universität Wien entwickelten 35 Masterstudenten hypothetische Szenarien für ein zukünftiges Monddorf. Das Studio wurde von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterstützt.

Auch Raumfahrtexperten von Raumfahrtunternehmen begleiteten die Designs mit themenspezifischen Vorträgen und Workshops. So entstanden mit Berücksichtigung von technischen, ökologischen und betrieblichen Anforderungen an den Bau und das Lebens auf dem Mond die Projekte des multikulturellen und offenen Konzepts: Moon Village.

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