Fliegen und Wetter

Foto: hkl

Das Bild ist zugegeben, nicht umwerfend vom Motiv. Es hat allerdings durchaus einen Grund, warum es hier als Aufmacherfoto postiert ist.

Das Foto stammt wie die unteren beiden von einem Flug gestern, rund 30 Kilometer nördlich von Frankfurt, Flughöhe 2500 Fuß MSL, einige hundert Meter über hügeligem Grund. Gestern war der Tag in dieser Winterwoche zum Fliegen, jeder am Boden konnte das bestätigen. Sonne, zumindest Stundenweise, und am Boden perfekte Sicht.

Laut Auskunft des DWD (Wetterdienstes) waren auch in Flughöhe mehr als 10 Kilometer Sicht, also gutes Sichtflug-Wetter. Das traf auch zu, auf allen drei Bildern.

Dass das in der Praxis nicht so prickelnd ist, wie am Papier, sollen diese Fotos veranschaulichen. Die folgenden zwei Fotos wurden nur wenige Kilometer vom Eingangsfoto erstellt. Soll also zeigen, wie rasch sich eine Wettersituation verändern, in diesem Fall verschlechtern kann.

Und damit ein wenig zum Verständnis beitragen, warum auch manchmal bei schönstem Wetter (am Boden) die Sicht in der Luft eine ganz andere sein kann. Das wirkt sich auf die Navigation aus, wenn man aus der Luft Objekte am Boden nicht mehr so gut identifizieren kann, man verfliegt sich vielleicht und trifft dann auf Hindernisse, die eigentlich auf der geplanten Flugroute in dieser Höhe gar nicht vorhanden sein sollten. Andere Flugzeuge sieht man natürlich auch schlechter.

Das gilt für Flugzeuge, die nach Sichtflugregeln unterwegs sind und nicht für Verkehrsflieger, die nach Instrumentenflugregeln fliegen müssen (und dazu auch ausgerüstet sein müssen).

Foto: hkl

Foto: hkl

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