Roaring Thunder T-6

Es gibt Piloten, die können ihre anspruchsvollen Flugzeuge auch ohne Hilfssysteme wie MCAS stets sicher und punktgenau landen. Die Texan T-6 ist eine Einmot, ein Kriegsflugzeug, das wahrlich nicht mal so nebenbei gesteuert werden sollte. Und schon gar nicht, wenn man damit Formationen fliegt: 4er Diamanten, 12er oder mit 36 Flugzeugen wie schon mal beim Anflug auf das FlyIn in Oshkosh.

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Sebring Aircraft Expo: Unfall

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Das Foto zeigt den Flugzeugtyp bei einer Wasserlandung. Foto: (c) Aero Adventure

Da hier einige mitlesen, die wie ich (auch) in den USA fliegen und da natürlich gerne in sonnigen Gegenden wie Florida: Auf der US Aircraft Expo in Sebring 2015 gab es am Freitag morgen einen tödlichen Unfall.

Beim Absturz eines LSA (Light Sport Aircraft) von Aero Adventure starben beide Piloten. Dieses LSA ist ein Amphibium, das nach korrekter Auswahl des Fahrwerks auf Wasser und zu Land aufsetzen kann.

Das Flugboot sei während seines Demo-Fluges auf der Airshow nach rund 10 Minuten mit der Nase zuerst rund 200 Meter neben dem Ausstellungsgelände aufgesetzt, berichten Beobachter.

Der Flugplatz Sebring ist besser bekannt für seine Kunstflug-Airshows. Diese Ausstellung ist aber für LSAs, eine Kategorie die es so in Europa nicht gibt. Hierzulande trennt das Gesetz zwischen Flugzeugen und Ultralights. Die LSA liegen Zulassungsmäßig (Flugzeug) und Lizenzmäßig (Pilot) dazwischen. Sie haben ein maximales Abfluggewicht von 600 Kilogramm, Wasserflugzeuge aufgrund der Schwimmer sogar etwas mehr.