Wohin fliegen die Deutschen?

Eine Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht die Vorlieben deutscher Flugreisender.

Bulgarien und Rumänien legen zusammen um gut vier Prozent zu. Die aufkommenstärksten Zielländer sind weiter Spanien und Italien mit zusammen gut 15.000 geplanten Starts im Juli 2020 vor der Türkei. Die Anzahl der Flüge nach Spanien liegt leicht über dem Angebot des Vorjahres, wogegen das Flugangebot nach Italien um sechs Prozent zurückgeht. Insgesamt sind die direkt angebotenen Flugziele sehr beständig. Nur Malaysia und Turkmenistan werden 2020 ab Deutschland nicht mehr direkt angeflogen, dafür gibt es neue Angebote nach Armenien und in die Slowakei.

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Covid-19 und die Luftfahrt

Die Industrie stöhnt. Der Nachschub aus China stoppt. In allen Branchen. Denn obwohl üblicherweise mit Hochmut moralisch auf China von westlichen Nationen herabgesehen wird – Handel trieb wohl jede größere Nation mit der größten Volkswirtschaft der Erde (nach Kaufparität). Schlimmer noch, aus Koste-es-was-es-wolle-Sparmentalität lässt ein Großteil der westlichen Welt seit Jahren in China produzieren.

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Mayflower 2020

Die Mayflower soll im September von Plymouth, England, über den Atlantik nach Plymouth, Massachusetts, schippern. Moment mal – tat sie das nicht schon vor 400 Jahren und was hat der Segeltörn auf flugundzeit verloren?

Die Mayflower von 2020 hat keine Pilger mehr an Bord, genauer gesagt hat sie keinen einzigen Menschen an Bord. Denn die Überfahrt findet mit einem autonomen Schiff statt.

(c) Marine Ai
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111 Jahre Flug in Kanada

Der Silver Dart am Baddeck Bay, Nova Scotia, am 23. oder 24. Februar 1909.

Aerodrome #4 war die schnörkellose Bezeichnung für das Flugzeug, das am 23. Februar 1919 beim ersten kanadischen Flug abhob. J.A.D. McCurdy steuerte das später als Silver Dart (Silberpfeil) in die kanadische Geschichte eingegangene Flugzeug. Der 22jährige Flugpionier führte damit nicht nur den ersten motorisierten Flug im Britischen Commonwealth durch, sondern war auch einer der Konstrukteure.

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Wind-Booster für B747

Das Orkantief, das letzte Nacht quer über ganz Deutschland zog, und dessen Rückseitenwetter wir heute morgen noch spüren, verschaffte einer Boeing 747-400 von British Airways einen Rekordflug.

Der Flug führte Samstag nacht von New York JFK nach London Heathrow. Mit 825 mph Geschwindigkeit betrug betrug die Flugdauer des 30 Jahre alten Flugzeugtyps vier Stunden und 56 Minuten. Das ist schneller als der bisherige Transatlantik-Rekord einer norwegischen B787 von fünf Stunden und 13 Minuten.

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Pegasus B737 knallt in Mauer

Update vom 7.2.2020

In einem Preliminary Report gibt die untersuchende Behörde NTSB am 7.2.2020 bekannt, dass nach genauer Untersuchung weder am Antrieb, den Rotoren, noch der Steuerung Schäden vor dem Unfall bestanden hätten _ also mechanisches Versagen ausgeschlossen sei. Der endgültige Bericht wird in etwa einem Jahr erwartet.

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Eine Boeing 737-800 von Pegasus Airlines, der zweitgrößten türkischen Fluglinie, flog am 5.2.2020 von Izmir nach Istanbul Sabiha Gökcen (Türkei). Flug PC2193 mit 177 Passagieren und 6 Besatzungsmitgliedern an Bord landete auf Sabiha Gökens Landebahn 06 um 18:20L (15: 20Z), überschoss jedoch das Ende der Landebahn und stieß gegen die Außenmauer des Flughafens. Das Flugzeug brach etwa 170 Meter nach dem Ende der Landebahn in drei Teile. Ein Triebwerk, das dabei abgerissen wurde, fing Feuer.

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Sicherheit: Probanden gesucht

1500 TeilnehmerInnen sucht das Forschungsprojekt CroMa. Vom 3. bis zum 6. März sollen sie in der Messe Düsseldorf die Situation an überfüllten Bahnhöfen, beispielsweise zu Stoßzeiten oder nach Großveranstaltungen darstellen. WissenschaftlerInnen des Forschungszentrums Jülich arbeiten in dem Projekt an Konzepten, mit denen sich die Sicherheit an überfüllten öffentlichen Plätzen verbessern lässt.

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Der Spiegel: So nicht!

Bei vielen Beiträgen informiere ich auch persönlich die darin erwähnten Personen oder Firmen. Gehört sich, finde ich, genauso wie man nicht hintenrum über andere redet. Diese Konversationen finden üblicherweise außerhalb von flugundzeit statt.

Das Folgende aber geht so gar nicht.

Die erste Reaktion, die ich auf meine Email an Steffen Klusmann, Chefredakteur Der Spiegel, auf die Nachricht über den Beitrag Der Spiegel – das Märchenmagazin bekam (er antwortete selber, das rechne ich zumindest mal an), begann mit einer versuchten Herabsetzung von flugundzeit und meiner Person – da steh‘ ich drüber, ich weiß, was ich kann und leiste! – und dann dem Satz:

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Weltraummüll wird anerkanntes Thema

Wie ein Fadengespnnst umrahmt der Schrott unseren Heimatplaneten.
So schön. Und so gefährlich. (c) ESA

Oje. Der Spiegel hat mich (indirekt) als Experten bezeichnet. Schlimmer geht es nicht mehr. Dabei habe ich alle Anfragen, für namhafte Magazine/Sender als Experte tätig zu sein, bisher mit Vehemenz zurückgewiesen. (Vom Spiegel war keine dabei.)

Und ja, genau dasselbe Introbild hatten wir schon mal vor mehr als einem Jahr. flugundzeit ist eben Vorreiter in der Berichterstattung…

Weltraumexperten waren erschüttert. Nicht etwa wegen Chinas Waffen, sondern wegen der Dummheit jener Machtdemonstration…

Aus einem Beitrag in Der Spiegel No. 6, 1.2.2020
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