Am Anfang… war der Impact: Israelischer Lander knallt auf den Mond

Während Israel stark mit dem kommenden Eurovision Song Contest in den Medien ist – übrigens genauso wenig ein Diskussions-Thema für FlugundZeit wie Politik 🙂 – veröffentlicht die NASA Photos der Aufschlagstelle des Beresheet Spacecraft. Beresheet ist Weiterlesen

Algen auf der ISS

Falcon 9 und Dragon Launch vom Launch Complex 39A auf der Cape Canaveral Air Force Station, Florida. (c) SpaceX

Noch sind Algen etwas, das die meisten vermutlich eher als Unkraut und daher als etwas zu entfernen ansehen. Vielleicht aber besteht unsere Nahrung in Zukunft durchaus aus dem roten oder grünen Gewächs.

Chlorella vulgaris ist eine auf der Erde gut erforschte, grüne Süßwasseralge. Sie ist bei Menschen, die Nahrungsergänzungsmittel für Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden schätzen, auch auf der Erde beliebt.

Heute morgen (4. Mai 2019) startete in Cape Canaveral Weiterlesen

Satellitenabschuss – Die Welt wacht auf

Flugundzeit war das einzige Medium, das, statt die Jubelmeldung des indischen Präsidenten ohne Nachzudenken weiterzuverbreiten, gleich zu Beginn eine kritische, realistische Einschätzung zur Sachlage gab.

Nun hat sich NASA Administrator Jim Bridenstine kritisch und warnend zu Wort gemeldet. Daraufhin stapft die Presse auch in Deutschland brav hinterher und findet den Satellitenabschuss nun doch „furchtbar“ und „gefährlich“. Nee nicht doch.

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Indien erzeugt Weltraummüll

…so sollten die Überschriften lauten und nicht: Indien präsentiert eigenes Satelliten-Abschuss-System… Auf dem Weg zur Weltraum-Macht und so weiter.

Nein. flugundzeit wird nicht politisch, der Tenor bleibt weiterhin auf der Technik. Aber wie kann man von Weltraummacht schreiben, wenn jemand so verantwortungslos handelt, nur um sich mit seinem vermeintlichen Können zu brüsten?

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Zweithaus am Mars 2

(c) für alle Abbildungen dieses Beitrages außer Moonvillage Cover: Thomas Herzig

„Wenn ich Moon Village sage, bedeutet das nicht einzelne Häuser, eine Kirche, ein Rathaus und so weiter. Das wäre irreführend. Meine Idee befasst sich nur mit dem Kern des Konzeptes eines Dorfes: Menschen, die am selben Ort zusammenarbeiten und leben. Und dieser Ort wäre auf dem Mond. … Und ein Dorf beginnt mit dem ersten Haus.“
(Generaldirektor der ESA, Jan Wörner in 2016)

Jan Wörner stieß mit seinen Worten in Wien einen Wettbewerb an, der 2018 bei Studenten an der TU Wien am Institut für Hochbau zu einer wahren Fülle an Anregungen, Ideen und Vorschlägen führte, die auch auf dem Internationael Astronautical Congress Ende 2018 in Bremen vorgestellt wurden.

Im Designstudio Moon Village an der Technischen Universität Wien entwickelten 35 Masterstudenten hypothetische Szenarien für ein zukünftiges Monddorf. Das Studio wurde von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterstützt.

Auch Raumfahrtexperten von Raumfahrtunternehmen begleiteten die Designs mit themenspezifischen Vorträgen und Workshops. So entstanden mit Berücksichtigung von technischen, ökologischen und betrieblichen Anforderungen an den Bau und das Lebens auf dem Mond die Projekte des multikulturellen und offenen Konzepts: Moon Village.

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Zweithaus am Mars 1

Stanford Torus Cutaway view, exposing the interior. (c) NASA ID NUMBER AC75-1086-1.
Stanford Torus Cutaway view, exposing the interior. (c) NASA ID NUMBER AC75-1086-1.

Der- und diejenigen, die zum Mars fliegen, sind schon geboren. Ebenso die Menschen, die zunächst den Mond für einige Zeit besiedeln. Wenn dies zutrifft, dann ist es höchste Zeit, sich um deren Wohlergehen und damit auch eine sichere und behagliche Behausung zu kümmern. Und das gilt schon für die lange Reise (zum Mars) und den späteren sicheren Aufenthalt auf fremdem Boden. Weiterlesen

Erfolgreicher Crew Kapsel Dock an die ISS

Crew Dragon dockte zum ersten Mal seit der Installation im August 2016 am vorderen Connector des Harmony Moduls der ISS an.
Foto (c) NASA

Endlich gibt es nach Jahrzehnten wieder einen berichtenswerten Fortschritt in der amerikanischen Raumfahrt. Zwar nicht mehr direkt von der NASA – die arbeitet seit Jahren nur mehr mit Subunternehmern und ist mehr oder minder zum Auftraggeber und zur Auswahlinstanz von Firmen und Techniken mutiert.

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Ausserirdische Flugkörper

Wir sind umrundet: Die Erde und ihre Mülltrabanten (c) ESA

Der Planet Erde hält vieles aus. Sogar Menschen. Wenn wir aber so weiter machen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis unser Heimatplanet für die Bewohner nicht mehr lebenswert sein wird. Die Erde selbst wird alle Unbill überstehen.

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TV-Tipp: Mond

Der Januar 2019 steht bei ARTE im Zeichen des Mondes. Vor 50 Jahren landeten die Amerikaner auf dem Mond, in diesem Monat die Chinesen. Zeit zu feiern.

Winter of Moon nennt Arte etwas sperrig und unidiomatisch seinen Schwerpunkt. Im Arte-Magazin gibt es dazu zwei lesenswerte Interviews: eines mit dem Generaldirektor der ESA, Jan Wörner, und ein weiteres mit dem Musiker Jean Michel Jarre.

Wir wollen nicht wieder zurück zum Mond –
wir wollen vorwärts zum Mond…
(Jan Wörner)
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