Britischer Nachthimmel

Besprechung des Producer Teams vor Beginn der Aufzeichnung. Warum auch immer, sind auf den quadratischen Sesseln für die Expertenrunde jeweils 4-5 dicke Kissen aufgelegt. (c) FuZ

The Sky at Night („der Nachthimmel“) ist die weltweit am längsten ausgestrahlte wissenschaftliche Fernsehsendung. Sie wird seit 1957 in Großbritannien einmal monatlich gezeigt und ist beim Publikum sehr beliebt. Normalerweise wechseln sich die Moderatoren je Sendung im BBC Studio ab. Sie laden Experten ein, die per Mail oder Video eingesandte Zuschauerfragen zu wissenschaftlichen Themen beantworten.

Einmal im Jahr aber gibt es eine Sendung, die nicht im Studio aufgezeichnet wird, bei der die SkyatNight-Moderatoren selbst die Experten sind (kein Problem, es sind alles Wissenschaftler) und jemand anderer moderiert. Das war in diesem Fall das Multitalent* Dallas Campbell, vom Bekanntheitsgrad her so etwas wie ein britischer Günther Jauch. *Campbell ist Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor, Autor und Fernsehmoderator.

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Das aufblasbare Mond Habitat

A bisserl spinnert mutetet ein aufblasbares Haus am Mond schon an. Zumindest anfangs, aber welche Erfindung wurde am Anfang nicht belächelt?

Dieser Entwurf eines Mondhabitats für die Polarregionen basiert auf einer Studie, die vom OSIP-Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert wurde.
Die ultraleichte, vorgefertigte, aufblasbare Struktur ist zum Schutz vor Mikrometeoriten und kosmischer Strahlung mit mehreren Metern losem Regolith bedeckt. Der Spiegel dreht sich in Richtung Sonne und reflektiert das nutzbare Spektrum des natürlichen Sonnenlichts in ein Gewächshaus zur autarken Produktion von Nahrung und Sauerstoff. (c) Thomas Herzig
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Raketenstart zum Mittagessen

Sieht wie ein ziemlich unspektakulären Foto aus. Aufgenommen heute von einem Parkplatz in Orlando, Florida. Zufällig. Auch wenn man auf dem Bild die Rakete nicht sieht, in der Realität war sie leicht oberhalb des weißen Schweifs als weiß leuchtende, ein Zentimeter lange, ziemlich schnelle Zigarre sichtbar. 

(c) FlugundZeit

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Ukraine-Krieg und ISS (ergänzt 28.2.*)

(c) NASA

Bekannterweise hat Politik auf flugundzeit nichts verloren. Daran wird sich auch nichts ändern. Trotzdem sind Überlegungen angebracht, wie sich die Kriegssituation, so sie länger existiert, und die damit verbundenen Sanktionen auf die Internationale Raumstation ISS auswirken.

In der ISS umkreisen gerade sieben Astronauten die Erde auf ihrer Mission. Genauer gesagt, vier amerikanische Astronauten, zwei russische Kosmonauten und der Deutsche Matthias Maurer von der ESA.

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Guck ins All

Heute startet das James Webb-
Weltraumteleskop (Webb) ins All.

(c) alle Illustrationen: ESA

Update: Das James-Webb-Weltraumteleskop hob am 25. Dezember um 13.20 Uhr MEZ mit einer Ariane-5-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana zu seiner Mission ab.

Es ist das größte, leistungsfähigste Teleskop auf den Spuren zum Ursprung des Universums. Webb wurde dazu entwickelt, offene Fragen zum Universum zu beantworten und soll bahnbrechende Entdeckungen in der Astronomie liefern.

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Michael Collins

Michael Collins im Theatre in the Woods während Oshkosh 2019
(c) Helga Kleisny

Am 28.4.2021 ist der für einige Mondumrundungen „einsamste“ Mensch der Welt mit 90 Jahren gestorben. Michael Collins war der „dritte“ Mann bei der Apollo 11 Mission. Während Neil Armstrong und Buzz Aldrin (mit dem ich vor Jahren ein gemeinsames unvergessliches Mittagessen erleben durfte) ihre Geschichtsbücherreife Mondlandung hinlegten, wartete Collins geduldig in der Umlaufbahn auf die Rückkehr seiner Fellow Astronauts.

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Der rhythmische Tanz der Exoplaneten


Sechs Exoplaneten, von denen sich fünf in einem seltsamen rhythmischen Tanz um ihr Zentralgestirn bewegen, entdeckte die ESA-Exoplaneten-Mission Cheops. Das Planetensystem trägt die Bezeichnung TOI-178 und liegt gut 200 Lichtjahre entfernt im Sternbild des Bildhauers. Der Fund stellt die derzeitigen Theorien zur Planetenentstehung infrage, Größe und Masse dieser Planeten folgt keinem derart geordneten Muster.

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Wir planen ein Mars-Habitat

Artist Impression. (c) NASA

Ein Weihnachts-„Geschenk“-Tipp der anderen Art: Eine Aufgabe gemeinsam lösen. Auch wenn man sich vielleicht gerade nicht am gleichen Ort befindet und sich mit einigen Personen nur über die Zwischenstände austauschen kann. Anderen (Freunden, Familie) sinnvoll verbrachte Zeit zu schenken. Das geht sogar in Coronazeiten. Ohne „Mensch ärgere dich nicht“. Und sogar zukunftsorientiert.

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