Stratolaunch: Abheben mit sechs 747 Triebwerken

Die Wüste von Mojave (Kalifornien) hat ja schon so manches an neuem Fluggerät gesehen. Bereits seit dem Start von SpaceShipOne im Juni 2004 heißt der Flugplatz Mojave Air & Space Port Weiterlesen

Raumfahrt in Bremer Kneipen

Am 12. April 2017 verlassen zum ersten Mal zwölf Bremer Raumfahrtexpertinnen und –experten ihr gewohntes Habitat zwischen Raketenstartrampe, Observatorium, Labor und Hörsaal um den Bremer Kneipen einen Kurzbesuch abzustatten. Ihre Mission: Anhand eines spannenden Vortrages (Progamm) gemeinsam mit den Zuhörern faszinierende Abenteuer im Weltraum zu erleben. Die Bremer können sich auf die Auflösung Weiterlesen

Raumfahrt: Klaus-Dietrich Flade und Reinhold Ewald

Von links: Hans Schlegel, Ulf Merbold, Prof. Jan Wörner, Ernst Messerschmid, Ulrich Walter, Gerhard Thiele, Reinhold Ewald, Gisela Furrer. (Foto von der Eröffnung des Bereichs: Deutsche Astronauten im Technikmuseum Speyer Okt. 2015)

Vor 25 Jahren, am 19. März 1992, schwebte mit Klaus-Dietrich Flade der erste Deutsche als Kosmonaut in die russische Raumstation MIR ein. Flade ist ausgebildeter Testpilot sowie Luft- und Raumfahrtingenieur und bleibt im Rahmen der MIR’92-Mission sechs Tage lang als Wissenschaftskosmonaut auf dem damals einzigen Außenposten der Menschheit im All. Reinhold Ewald, Physiker und seit 1990 deutscher Astronaut, ist bei MIR’92 Flades Ersatzmann. Ewald selbst fliegt Weiterlesen

2 Veranstaltungshinweise (München und Wien) und 1 Peter Fonda

Veranstaltung #1 (Space oder besser: der Schutz unserer Erde)

ist in Wien, im schönen Österreich, am 2. Februar (Feber) von 19:00 – 21:30, im Naturhistorischen Museum. Titel: Planetary Defence: Technical, Legal and Economic Aspects

Die Themen:

  • How to prevent an asteroid from impacting Earth
  • Avoiding the fate of the dinosaurs with the help of lawyers?
  • Legal aspects of planetary defence
  • Discussion with audience

 

Veranstaltung #2 (Raumfahrt)

ist am 3. Februar in München, 11 – 14 Uhr, mit Astronaut Prof. Ulrich Walter. Ort: Ehrensaal Deutsches Museum München. Veranstalter sind das Deutsche Museum und Dr. Horst Böttge.

Thema: Die Raketenkonstruktionsphilosophien von Helmut Gröttrup (1916 -1981).

 

Der dritte Tipp ist ein Link zu (brachialem) Humor:

Dem jährlichen SuperBowl* Werbespot ist Kultstatus inne wie dem jährlichen Sports Illustrated Swimsuit Calender** Sammlerstatus. Und da es einige Piloten gibt, die auf zwei Rädern zum Flugplatz fahren, hier der Link zum diesjährigen Mercedes-AMG GT Roadster Werbefilm „Easy Driver„. Regisseure sind die Coen Brüder, Zielgruppe sind laut den Werbern „durchschnittliche mittelalte weiße Männer“.

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* Am 7. Februar findet das US-Sportereignis zum 50. Mal statt.

** kein Link mit Rücksicht auf die vielen Kinder, die nach Information von Kommentatoren hier mitlesen.

Kurz-News aus Luft- und Raumfahrt

Kunst im Freien Fall

Den meisten Menschen genügt die Sensation, sich mit dem eigenen Körper im Freifall zu bewegen. Für Vedi Djokich muss da unbedingt noch seine Kunst-Installation hinzu.

„Time the Eraser. Destroying Art While Skydiving and Painting.“ dokumentiert seine einzigartigen Sprünge.

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(c) Vedi Djokich

Was er dabei macht, ist echt abgefahren und (Vorsicht) nicht jedermanns Sache.

Detailreich bemalte Tubes zerstört er während seines Sprunges, indem er schwarze Farbe durch den Luftstrom über die Zeichnungen strömen lässt.

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Interaktiver Inspiziergang im Gehirn

Das BigBrain-Projekt des Forschungszentrums Jülich stellt ein kostenfreies Virtual Reality Tool zur Verfügung, das „eine beispiellose neuroanatomische Einsicht sowie die Möglichkeit der Prüfung von Hypothesen“ über das Gehirn bietet.

Die Auflösung des 3D-Modells eines menschlichen Gehirns liegt in der Größe einer Nervenzelle (20 Mikrometer). Wie mit einer Taschenlampe kann der Nutzer mit einem 3D-Interaktionsgerät die anatomische Struktur interaktiv ausleuchten.

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Tim Blais
(c) Tim Blais

All about that Base ist kein Schreibfehler…

für den Song All about that Bass. Der Kanadier Tim Blais singt Wissenschaft. Er erklärt nicht, er singt einfach. Und kann das besser als so mancher in einem TV-Contest, der sich zum Trällern berufen fühlt. Zum Wegwerfen komisch und witzig sind Tim Blais‘ Wissens-Interpretationen von gängiger Chartmusik.

Auf der Facebookseite und auf Youtube.

Wer sagt da noch, dass Theoretische Physiker langweilig sind?
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Wissenschaft zum Hören – eine Podcast-Übersicht mit Tipps

Podcasts sind themenspezifische, über das Internet verbreitete Audiobeiträge. Und davon gibt es, selbst wenn man sich auf solche beschränkt, die sich mit Wissenschaft und/oder deren Verbreitung befassen, eine ganze Menge.

Hier findet sich eine kommentierte, alphabetische Auflistung, die schon vor dem Anhören vermitteln möchte, worum es in jedem der aufgelisteten Podcasts geht.

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Weihnachtsbücher 4: Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint

Endlich. Endlich komme ich zu Carlo Rovelli. Carlo Rovelli, Professor für Theoretische Physik an der Universität Marseille, um genau zu sein.

Rovelli1Bereits im Sommer entdeckte ich ein Postkartenkleines Büchlein in der Stadtbibliothek. Inmitten all der anderen Hunderten dicken, wichtigen, bunten, gebundenen Ausgaben und strotzigen Paperbacks. Die Schlichtheit und gleichzeitige Eleganz des schwarzen Covers, mit Buchstaben in zartem goldfarbenem Druck, stach heraus wie eine anmutige Naturschönheit unter dick geschminkten, aufgedonnerten Frauen.

Nun soll man ein Buch ja nicht nach dem Äußeren beurteilen, sondern nach seinem Inhalt und was kann da auf knapp hundert Postkartenseiten schon stehen?

Nichts weniger als die Physik der Moderne: Einstein und die Relativitätstheorie, Max Planck und die Quantenmechanik, die Entstehung des Universums, Schwarze Löcher, die Elementarteilchen, die Beschaffenheit von Raum und Zeit – und die Loop-Theorie, sein ureigenstes Arbeitsfeld.*  Alles in messerscharf klaren Sätzen. Verständlich für jedermann und das auch noch unterhaltsam und humorvoll. Praktisch dargestellt und erklärt.

Ich hatte das Büchlein: Sieben kurze Lektionen über Physik am selben Abend sofort ausgelesen, verschlungen, und war von der Eleganz und Schönheit des Inhalts bezaubert. Besser geht es nicht. Ein Buch, das jeder verstehen kann mit Lesevergnügen zum Staunen, Genießen und Mitreden können.

Eine Leseprobe aus dem Buch (der Anfang).

Und einige Zitate anderer aus dem Internet (normalerweise schreibe ich bekannterweise gerne meine eigene Ansicht der Dinge, aber ich könnte alles hier im folgenden Geschriebene nur wiederholen, es stellt exakt meine Empfehlung dar):

Faszinierend, dass ein so kurzes Buch derart tiefgründig sein kann. (The Guardian)

Ein Überraschungs-Bestseller. Das interessanteste Science-Buch des Jahres. (The Daily Telegraph)

Das neue Kultbuch – wahrscheinlich das Weihnachtsgeschenk des Jahres. (The Evening Standard)

Kurz und schwungvoll. Die «Sieben kurzen Lektionen über Physik» wirken wie Espresso. (The New York Times)

Bezaubernd. Die Bilder sind lebendig, die Visionen dramatisch. (Nature)

Knapp, elegant und vor allem gut lesbar … nach der Lektüre fühlt man sich klüger. Rovelli hat etwas bei Büchern über theoretische Physik noch nie Dagewesenes geschafft: Die meisten, die dieses Buch angefangen haben, haben es wohl auch zu Ende gelesen. (The Times)

Schmale Bändchen sind gewöhnlich die Domäne der Poesie, aber dieses wunderbar ausgestattete kleine Buch zeigt, dass die Naturwissenschaft mit ihrer Neugier, ihrer lebhaften Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und ihrer Bereitschaft, vorgefasste Sichtweisen in Frage zu stellen, auch eine Form der Poesie ist. (Financial Times)

Eine erstaunliche und illustrative Quintessenz aus Jahrhunderten von Naturwissenschaft. (The Economist)

Wenige Autoren, von Physikern nicht zu reden, erfassen die Schönheit der Natur und das Aufregende ihrer Entdeckung in solch klarer, reicher Prosa. (New Scientist)

Das Buch hält mehr, als es verspricht. (Süddeutsche Zeitung zu «Sieben kurze Lektionen über Physik»)

Carlo Rovelli beweist, wie verführerisch Wissenschaft sein kann. (La Repubblica)

Ein bemerkenswert literarischer Essay über die Grundlagen der Physik. (Corriere della Sera)

U1_978-3-498-05806-7.inddSeit kurz vor Weihnachten gibt es nun für alle Rovelli-Angefixten einen weiteren Band des italienischen Physikers: Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint. Hier fragt er: Was ist Wirklichkeit? Existieren Raum und Zeit tatsächlich, wenn wir uns anschicken, die elementarsten Grundlagen unserer Existenz zu erforschen? Wieviel davon können wir überhaupt verstehen?

Link zu Auszug bei google books

Rovelli zeichnet ein neues Weltbild mit einem physikalischen Universum ohne Zeit, einer Raumzeit, die aus Schleifen und Körnchen besteht und in der Unendlichkeit nicht existiert. Eine Kosmologie, die ohne Urknall und Paralleluniversen auskommt und hier zum ersten Mal von einem ihrer «Erfinder» für ein breites Publikum simpel und umfassend erklärt wird. In diesem Buch nimmt er den Leser auf eine auch vergnügliche historische Reise mit, die vom Realitätsverständnis der griechischen Klassik bis zur Schleifenquantengravitation führt.

«Von Natur aus wollen wir immer mehr wissen und immer weiter lernen. Unser Wissen über die Welt wächst. Uns treibt der Drang nach Erkenntnis und lernend stoßen wir an Grenzen. In den tiefsten Tiefen des Raumgewebes, im Ursprung des Kosmos, im Wesen der Zeit, im Schicksal der Schwarzen Löcher und im Funktionieren unseres eigenen Denkens. Hier, an den Grenzen unseres Wissens, wo sich das Meer unseres Nichtwissens vor uns auftut, leuchten das Geheimnis der Welt, die Schönheit der Welt, und es verschlägt uns den Atem.» Carlo Rovelli.

Stoff zum Weiterdenken und für Diskussionen.

Das Buch hat normale Größe und vielleicht nicht ganz so die Potenz auch unbedarfte Millenials für die Wissenschaft zu begeistern. Allerdings ist es das erste, das diese Thematik populärwissenschaftlich erklärt und Stil und Inhalt sind von (fast wollte ich sagen: gewohnter) Klarheit und Prägnanz.

Die Schönheit der Physik.

Ebenbürtig in der Schönheit ihrer Erklärung.

Wissen durch ein Verstehen, so leicht und beschwingt wie eine Feder, die sich im Wind vergnügt.

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*Rovelli gehört zu den weltweit führenden theoretischen Physikern. Sein Spezialgebiet ist die Quantengravitation, eine Theorie, die „eines der großen offenen Probleme“ (Rovelli) in der Physik zu beschreiben versucht.

 

Weihnachtsbücher 3: Aus der Luft betrachtet

Luftfahrer haben gerne die Übersicht von oben: Bei der Wahl zwischen ( 🙂 einer Loft) im Dachgeschoss und einer Wohnung hinter der Haustüre entscheiden sich Piloten für die höher gelegene Wohnung. Dazu gibt es keine mir bekannten Statistiken, es ist eher Erfahrung aus meinem persönlichen Umfeld. (Vorsicht Humor)

Darum befassen wir uns heute mit Schwergewichten, die unseren wunderschönen Planeten von hoch oben betrachten. Bildbände, die man weder auf die Fahrradtour mitnehmen kann/sollte, noch als Lesestoff beim Charterflug mit Maximalgepäck von 20 Kilogramm.

Sogenannte Coffee Table Books*. Meist kostspielige, optisch opulente Bücher, die man gut sichtbar auf den kleinen Tisch beim Sofa positioniert, und erwartet, dass die Besucher sie bemerken und gebührlich bewundern. – So dachte ich lange Zeit und wurde erst vor kurzem auf einer Party eines Besseren belehrt, als eine Pilotin mir zum (leeren) Tisch in ihrer neuen Wohnung erklärte, dass sie gerne darauf die großen Bücher aus ihrer Bibliothek ansehen würde. Das sei so richtig gut zum Entspannen und Träumen…


 

Einen Moment dachte ich daran, wie Menschen manchmal durch Ideen, Worte und Grenzen getrennt werden. Aber hier im Cockpit in mehr als fünf Kilometern über dem Boden war die Erde Teil eines in einander fließenden Musters zufälliger Harmonie.

Plötzlich alarmierte mich Walt, dass wir von feindlichem Radar entdeckt wurden. Ich beschleunigte auf Mach 3.

Einen Augenblick lang hatte ich die Welt mit großer Klarheit gesehen.

Das schrieb Brian Shul, Pilot der legendären SR-71 (auch Black Lady oder Sled genannt). 1990. Geschwindigkeit: Mach 3. Flughöhe: 50.000 bis 70.000 Fuß (15-20 km).

„Etwas passiert mit Dir da draußen“, sagte auch etwa Apollo 14-Astronaut Edgar Mitchell. “Man entwickelt ein sofortiges globales Bewusstsein, eine Menschheitsorientierung, eine intensive Unzufriedenheit mit dem Zustand der Welt und einen Zwang, etwas dagegen zu tun.“ Praktisch jeder Astronaut hat diese Ehrfurcht und den Respekt in seinen eigenen Worten ähnlich formuliert.

Die Perspektive, die Welt und sich von außen zu sehen, kann die eigene Wahrnehmung verändern – das ist schon lange bekannt. Diese Sicht lässt sich leicht nützen, wenn einem wieder einmal ein menschlicher Giftzwerg gegenüber steht und meint, er würde wichtiger werden, indem er sein Klugschwätz über andere ausgießt. Dann kann man locker lächeln, sich gedanklich von der Erde weit weg zoomen; alles Unangenehme hier wird mikroskopisch klein ( 🙂 noch winziger als der Giftzwerg), unwichtig und nur die Schönheit unseres blauen Planeten aus der Entfernung bleibt. Funktioniert bei mir seit Jahrzehnten.

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(c) Dorling Kindersley

Dass dies sogar einen eigenen Namen, nämlich Overview-Effekt, hat, wurde mir erst durch ein Buch von Benjamin Grant bewusst. Grant schuf 2013 ein Social-Media-Projekt namens Daily Overview.

Dabei postete er auf seinem Instagram-Account täglich ein weiteres, von ihm ausgewähltes und bearbeitetes Satellitenbild von Digital Globe. Das Projekt war so erfolgreich, dass eine Ausstellung daraus entstand, die an mehreren Orten weltweit, unter anderem im Deutschen Museum in München gezeigt wurde.

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(c) Dorling Kindersley

Nun sind die Bilder gesammelt als prächtiger Bildband mit dem Titel: Overview veröffentlicht. Die Bilder im Buch sind thematisch angeordnet, etwa nach Orten, an denen wir wohnen, ernten, fahren oder spielen. Die Aufnahmen zeigen überdimensionierte Olivenhaine, weiße Baumwollfelder oder künstlich geschaffene Wohnräume wie die palmenförmige Insel in Dubai, auf der rund 26.000 Menschen wohnen. Begleitet sind die mehr als 200 überraschenden, schönen, manchmal auch erschreckenden Bilder jeweils von thematisch passenden Texten.

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(c) Piper Verlag (Malik)

Ebenfalls von hoch oben – mit Satellitenfotos des DLR – sind die Ansichten in der zweiten Buchempfehlung: m4 – Mountains, die vierte Dimension.

Der Bildband zeigt die höchsten Berge unserer Erde auf mehr als 170 exklusiven Satellitenbilder des DLR, Autor Reinhold Messner erzählt die Geschichte des Alpinismus mit persönlichen Erlebnisberichten der besten Bergsteiger unserer Zeit.

Topografischen Karten, Infografiken und Steckbriefen weisen auf die individuellen Charakterzüge jedes Berges hin. Es fügen sich Originalzeugnisse unterschiedlicher Epochen mit satellitengestützter Visualisierungstechnik, Besteigungshistorie und geografisches Hintergrundwissen zu einem Gesamtbild, das dem Leser die Erschließung neuer Horizonte nahebringt.

Das Buch ist eine gelungene Kombination von Wissenschaft, Kunst, Naturdarstellung und zudem ein praktikables Nachschlagewerk für Bergsteiger zur Planung künftiger Touren. Reinhold Messner sah in den Bildern neue Routen am K2 für die nächste Generation, und „für Recherchen zur alpinen Geschichte helfen sie mir heute“.

Für Linienpiloten, die über die hohen Gipfel mit gewisser Regelmäßigkeit fliegen und da stets wieder (bei guter Sicht) Ausschau nach ihren Favoriten halten, ist es vielleicht schön, ein wenig mehr zu einigen der Bergriesen zu erfahren.

Fazit (gilt für beide Bücher), geeignet für:

  • jeden, dem die Optik hilft, vom Alltag abzuschalten und eine andere, entspanntere Perspektive zum Leben einzunehmen
  • alle, die es lieben, Schönes anzusehen und dabei Wissenswertes zu erfahren
  • (Extrem-)Bergsteiger (…nicht so die Lesergruppe hier)
  • (Vorsicht Humor) den Coffee Table (siehe oben)
  • Menschen, die die Schönheit der Berge schätzen und die Macht der Natur respektieren

 

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🙂  * Gleich vorab für die üblichen Klugsch… komentare: Nein, die sinngemäße deutsche Übersetzung: Beistelltischauslegebücher kommt mir nicht in den Text…)

Weihnachtsbücher – Geschenktipps 1

In loser Folge möchte der FlugundZeit-Blog auch dieses Jahr wieder seinen treuen Lesern helfen, sinnvolle Geschenke für sich und andere zu finden. Voraussetzung ist, dass die erwähnten Bücher und weitere Vorschläge die Kommunikation mit anderen, realen Menschen fördern, sowie das (eigene 🙂 ) Nachdenken. Dass es Spaß machen soll, ist Grundvoraussetzung.

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Metin Tolan
’s Buch: “Die Star Trek Physik” fällt in diese Kategorie. „Warum die Enterprise nur 158 Kilo wiegt (ohne Kapitän Kirk) und andere galaktische Erkenntnisse“ ist nicht nur für Trekkies ein Vergnügen zu lesen.

Viele, längere Originaldialoge, erklärende Abbildungen und Textinserts ergänzen den Fließtext.

Physiker Metin Tolan hat nachgerechnet: Wie genau nehmen es die Macher von Star Trek eigentlich mit Physik und Technik? Ziemlich genau! Wie viele Planeten der Klasse M (erdähnliche Planeten, die intelligentes Leben beherbergen) gibt es im Universum? Wirklich so viele, dass sie fast in jeder Folge vorkommen?

Und wie war das gleich beim Beamen? Wie real ist das oder könnte das sein?

Tolan analysiert anhand vieler Filmszenen die Mechanismen und Zahlen der Sternenflotte und kommt zu galaktischen Erkenntnissen. Faszinierend!

 

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Klick auf die Bilder macht sie lesbar.

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Das Buch ist geeignet:

  • klarerweise für alle Star Trek Fans (auch wenn sie sonst lieber Filme gucken, als Bücher lesen),
  • für generell an der Physik Interessierte
  • für alle, die gerne trotz guter Unterhaltung auch den Geist ein wenig anregen möchten
  • zur Diskussion mit Freunden
  • es ist einfach ein Vergnügen zu lesen
  • und zu guter letzt auch für alle, die bei der Party gerne ein wenig beeindrucken möchten, aber sonst mit Technik nichts am Hut haben 😉

 

Kleiner Tipp für alle, denen dieses Buch gefällt: Metin Tolan hat noch weitere Bücher verfasst, ebenso vergnüglich und Gedankenanregend. Seine Leser brauchen sicher keinen Warp-Antrieb, um diese selbst (heraus) zu finden… 🙂

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Alle Bilder und Illustrationen (c) Piper

Das Buch ist erhältlich als Hardcover, E-Book und Taschenbuch.