Oshkosh 2020 virtuell

(c) flugundzeit

Manche (Piloten) drücken den Gedanken einfach weg, andere tragen jeden Tag ein anderes Air-Venture-T-Shirt (wir alle haben davon ja mehr als genug 😉 an Auswahl) und andere sind einfach nur traurig: In 2020 fehlt in der Mitte des Jahres, des Sommers, das pilotische Highlight, das Welttreffen mit Gleichgesinnten: Oshkosh eben.

(Wer damit nichts anfangen kann, aber trotzdem neugierig geworden ist, der möge unter „Oshkosh“ auf flugundzeit suchen, es gibt viele Beiträge aus den vergangenen Jahren dazu.)

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Fliegen nach der Winterpause

Das private Fliegen nach der frostigen Winterpause ist immer so eine Sache. Beim Fallschirmspringen wird die Saison – bei beiden so ab März, also genau die Zeit, als in 2020 alles Luftfahrerische weltweit zum Erliegen kam – üblicherweise mit einem Safety Day eingeleitet, an dem an den Dropzonen die Notfall-Regeln und -Prozeduren für jeden wiederholt und geübt werden. Weiterlesen

Women Pilots bei AA

Selbst Gabor Steingart hatte die Tage mal festgestellt, dass auch alles Luftfahrtpersonal (Piloten, Flugbegleiter, Ground Crews, Lotsen und viele mehr) gerade in diesen Tagen systemrelevant sind – sie bringen die Masken und die noch immer gestrandeten Urlauber nach hause, sie fliegen Erntehelfer ein (weil der Transport am Boden offensichtlich nicht möglich ist?).

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Sad News

Das Bild hatten wir (ohne Rand) bereits im Sommer 2015 hier veröffentlicht. Der Untertitel damals lautete: Kann es einen besseren Start in den Tag auf dem AirVenture geben als mit dem herzlichen „Willkommen“ von Peter Raab und seinem Team im International Tent?

Wie ich heute erfahren habe, ist Peter Raab, allen Besuchern des International Tents in Oshkosh und auf der Sun ’n Fun bestens bekannt, bereits im Februar zu Hause verstorben.

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Sinn und Unsinn in Coronazeiten

So löst ein Pilot und ehemaliger Controller in Maastricht das Problem der Ansteckung eines alleinigen Piloten im Flugzeug: (c) Phillipe Domogala

Zum „Sinn“ gab es bereits unter anderem folgenden Beitrag auf flugundzeit: Stay Home. Wobei Zuhause bleiben nicht meint, dass man das zuvor aktive Leben nun mit Herumlungern auf der Couch zu ersetzen hat. Auch der Ausdruck Social Distancing ist in meinen Augen falsch: Durch das sinnvolle physische Distanzieren wird ein soziales, digitales Miteinander umso wichtiger. Und das wird (zumindest in meinem Umfeld) ausgiebig praktiziert.

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Privates Fliegen in Coronazeiten

Man könnte argumentieren, dass in Zeiten der Krise auf das Ausbilden von Schülern im Cockpit kleiner Flugzeuge verzichtet werden kann, um dem großen Ganzen zu dienen. Dabei lässt man jedoch außer acht, dass jeder Pilot der allgemeinen Luftfahrt mindestens alle zwei Jahre einen Übungsflug machen muss, um sein Rating aufrecht zu erhalten.

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Pilot fliegt Stay Home

Die Aufzeichnung des Flugweges auf Flight Aware.

24 Minuten dauerte der Flug, gestartet mit einer DiamondStar DA40 vom Fluglatz Wiener Neustadt Ost am letzten Montag. Die Botschaft zu Covid-19-Zeiten wurde während eines regulären Abnahmefluges über 113 Kilometer erflogen. Der Diamond-Pilot war dabei – den gesetzlichen Vorgaben in Österreich folgend – allein an Bord.

Hört auf mit dem Gejammer!

So schlimm der Einfluss des Covid-19 Virus auf die Wirtschaft ist – den Einfluss auf die Gesellschaft haben wir alle in der Hand. Die Panikmache von Journalisten in allen Medien überträgt sich mehr als 1:1 auf die Gesellschaft und das wiederum wirkt sich auf das Verhalten der Menschen und damit der Wirtschaft aus. Die wirtschaftliche Krise ist hausgemacht.

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Bauchlandung

Es ist immer einfach, wenn man am sicheren Boden ist, die Aktionen eines anderen Piloten in der Luft zu kommentieren und dabei natürlich das Problem selber anders und viel besser zu lösen. So nach dem Cartoon, bei dem ein stark übergewichtiger Mensch am Sofa lümmelt, während im TV die total erschöpften Finisher eines Marathons gezeigt werden. Dazu sein Kommentar: „Ich würde ja den Endspurt wesentlich früher ansetzen…“

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Wohin fliegen die Deutschen?

Eine Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht die Vorlieben deutscher Flugreisender.

Bulgarien und Rumänien legen zusammen um gut vier Prozent zu. Die aufkommenstärksten Zielländer sind weiter Spanien und Italien mit zusammen gut 15.000 geplanten Starts im Juli 2020 vor der Türkei. Die Anzahl der Flüge nach Spanien liegt leicht über dem Angebot des Vorjahres, wogegen das Flugangebot nach Italien um sechs Prozent zurückgeht. Insgesamt sind die direkt angebotenen Flugziele sehr beständig. Nur Malaysia und Turkmenistan werden 2020 ab Deutschland nicht mehr direkt angeflogen, dafür gibt es neue Angebote nach Armenien und in die Slowakei.

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