Sinn und Unsinn in Coronazeiten

So löst ein Pilot und ehemaliger Controller in Maastricht das Problem der Ansteckung eines alleinigen Piloten im Flugzeug: (c) Phillipe Domogala

Zum „Sinn“ gab es bereits unter anderem folgenden Beitrag auf flugundzeit: Stay Home. Wobei Zuhause bleiben nicht meint, dass man das zuvor aktive Leben nun mit Herumlungern auf der Couch zu ersetzen hat. Auch der Ausdruck Social Distancing ist in meinen Augen falsch: Durch das sinnvolle physische Distanzieren wird ein soziales, digitales Miteinander umso wichtiger. Und das wird (zumindest in meinem Umfeld) ausgiebig praktiziert.

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Privates Fliegen in Coronazeiten

Man könnte argumentieren, dass in Zeiten der Krise auf das Ausbilden von Schülern im Cockpit kleiner Flugzeuge verzichtet werden kann, um dem großen Ganzen zu dienen. Dabei lässt man jedoch außer acht, dass jeder Pilot der allgemeinen Luftfahrt mindestens alle zwei Jahre einen Übungsflug machen muss, um sein Rating aufrecht zu erhalten.

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Pilot fliegt Stay Home

Die Aufzeichnung des Flugweges auf Flight Aware.

24 Minuten dauerte der Flug, gestartet mit einer DiamondStar DA40 vom Fluglatz Wiener Neustadt Ost am letzten Montag. Die Botschaft zu Covid-19-Zeiten wurde während eines regulären Abnahmefluges über 113 Kilometer erflogen. Der Diamond-Pilot war dabei – den gesetzlichen Vorgaben in Österreich folgend – allein an Bord.

Hört auf mit dem Gejammer!

So schlimm der Einfluss des Covid-19 Virus auf die Wirtschaft ist – den Einfluss auf die Gesellschaft haben wir alle in der Hand. Die Panikmache von Journalisten in allen Medien überträgt sich mehr als 1:1 auf die Gesellschaft und das wiederum wirkt sich auf das Verhalten der Menschen und damit der Wirtschaft aus. Die wirtschaftliche Krise ist hausgemacht.

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Bauchlandung

Es ist immer einfach, wenn man am sicheren Boden ist, die Aktionen eines anderen Piloten in der Luft zu kommentieren und dabei natürlich das Problem selber anders und viel besser zu lösen. So nach dem Cartoon, bei dem ein stark übergewichtiger Mensch am Sofa lümmelt, während im TV die total erschöpften Finisher eines Marathons gezeigt werden. Dazu sein Kommentar: „Ich würde ja den Endspurt wesentlich früher ansetzen…“

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Wohin fliegen die Deutschen?

Eine Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht die Vorlieben deutscher Flugreisender.

Bulgarien und Rumänien legen zusammen um gut vier Prozent zu. Die aufkommenstärksten Zielländer sind weiter Spanien und Italien mit zusammen gut 15.000 geplanten Starts im Juli 2020 vor der Türkei. Die Anzahl der Flüge nach Spanien liegt leicht über dem Angebot des Vorjahres, wogegen das Flugangebot nach Italien um sechs Prozent zurückgeht. Insgesamt sind die direkt angebotenen Flugziele sehr beständig. Nur Malaysia und Turkmenistan werden 2020 ab Deutschland nicht mehr direkt angeflogen, dafür gibt es neue Angebote nach Armenien und in die Slowakei.

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Covid-19 und die Luftfahrt

Die Industrie stöhnt. Der Nachschub aus China stoppt. In allen Branchen. Denn obwohl üblicherweise mit Hochmut moralisch auf China von westlichen Nationen herabgesehen wird – Handel trieb wohl jede größere Nation mit der größten Volkswirtschaft der Erde (nach Kaufparität). Schlimmer noch, aus Koste-es-was-es-wolle-Sparmentalität lässt ein Großteil der westlichen Welt seit Jahren in China produzieren.

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Wind-Booster für B747

Das Orkantief, das letzte Nacht quer über ganz Deutschland zog, und dessen Rückseitenwetter wir heute morgen noch spüren, verschaffte einer Boeing 747-400 von British Airways einen Rekordflug.

Der Flug führte Samstag nacht von New York JFK nach London Heathrow. Mit 825 mph Geschwindigkeit betrug betrug die Flugdauer des 30 Jahre alten Flugzeugtyps vier Stunden und 56 Minuten. Das ist schneller als der bisherige Transatlantik-Rekord einer norwegischen B787 von fünf Stunden und 13 Minuten.

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Der Spiegel – das Märchenmagazin

Man sollte ja meinen, dass der Spiegel aus der Relotius-Affaire etwas gelernt hat. Nein, hat er nicht.

Auszug aus: Der Spiegel No. 6, vom 1.2.2020, Seite 22: Mia san hier

Legendär ist etwa die Moskauvisite von Söders Vorvorvorvorvorgänger Franz Josef Strauß, der 1987 eigenhändig mit einer Cessna die russische Radarüberwachung unterflog, direkt vor dem Kreml auf dem roten Platz landete und den verdutzten Michail Gorbatschow von der deutschen Wiedervereinigung überzeugte sowie zur Auflösung der Sowjetunion überredete.

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