Flugziel Zukunft

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Jetzt geht es (endlich 🙂 ) wieder einmal ums Fliegen. Und um Neugier. Und um Entdeckung. Näheres weiter unten.

Mannheim Airport1 ist immer ein Fliegerziel wert. Einerseits, weil der Anflug von der Stadtseite durchaus anspruchsvoll ist, und, weil man zu Fuß oder per Straßenbahn schnell in der Innenstadt ist. Zudem gibt es auch ein Restaurant, das durchgehend warme Küche hat, direkt am Airport. Für Kurzumdreher. 🙂

Luftaufnahme von Mannheim mit dem Flughafen, städtischen Gebieten und Feldern im Vordergrund.
©FlugundZeit

Wissenschaftskommunikation für alle

Nun bietet der Ausflug auch noch etwas zur Wissenserweiterung für Menschen, Erwachsene und Kinder, die sich für die Zukunft interessieren.

Das Technoseum, im Langtext etwas spröde: Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, liegt fast am Flugplatz. Ist sowieso stets einen Besuch wert für alle, die sich für angewandte Technik interessieren oder eine interessanten Ausflug für ihren Nachwuchs planen.

Ab sofort bietet das Technoseum ein neues innovatives Format der Wissenschaftskommunikation, um hinter die Kulissen von Forschung und Entwicklung zu schauen: In der eigens dafür konzipierten TECHNOarena gastieren regelmäßig hochkarätige Einrichtungen und stellen Innovationen im Bereich der Zukunftstechnologien vor, von smarten Robotern bis zur nachhaltigen Energielösung – und zwar lange bevor sie marktreif sind.

Das Tüfteln hinter den Kulissen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen kann oft recht lange dauern. Wie viel Arbeit, Prototypen und Entwicklungsschritte notwendig sind, um ein neues Produkt marktreif zu machen, bleibt einer breiten Öffentlichkeit in der Regel verschlossen. Genau hier setzt die TECHNOarena an: Sie will exklusive Einblicke in die Forschung und die dazugehörigen Berufe geben und spannenden Firmen wie Forschungseinrichtungen eine Bühne bieten, um ihre Projekte vorzustellen und ihre Visionen zu teilen.

Im Fokus steht dabei auch das Thema Berufsorientierung. Junge Menschen können heute zwischen einer Vielzahl an Studienfächern und Ausbildungswegen wählen. In der TECHNOarena kann man anschaulich Projekte kennenlernen und kommt auch gleich mit den Profis persönlich ins Gespräch. Dabei kann man locker überprüfen, ob man sich vorstellen kann, einmal in diesem Bereich zu arbeiten.

Die Premiere gestaltete das FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe mit einer Science Performance und dem Roboter „Spot“, der die TECHNOarena mit einem Knopfdruck zum Start freigab (Introbild).

In der TECHNOarena bietet das Museum zweimal monatlich eine Science-Show und einen Workshop für Schülerinnen und Schülern an, an der etwa 30-minütigen Show können auch Einzelbesucher spontan teilnehmen. Die Veranstaltungen finden jeweils mit einem Partner aus Wissenschaft oder Wirtschaft statt. An einem Donnerstag pro Monat gibt es von 17:00 bis 18:30 Uhr die TECHNOarena Late Shift, die sich an Jugendliche und Erwachsene richtet. Karten kosten pro Person 5,00 Euro.

Das sind die nächsten Termin zum vormerken:

Eine Übersicht der bevorstehenden Veranstaltungen im Technoseum Mannheim, einschließlich Themen und Referenten, die sich mit Wissenschaft und Technik beschäftigen.

©Bildquelle intorbild: TECHNOSEUM, Christoph Asmus

  1. *Wenn ich das schreibe, höre ich die charakteristische Computerstimme auf der ATIS: Mannheim Airport, Weather report …) ↩︎

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Über die Autorin

Die Journalistin Helga Kleisny ist diplomierte Physikerin (TU Wien), Fallschirmspringerin und Pilotin. Nach Arbeitsorten weltweit (Wien, Taipeh, Boca Raton (FL), München, Frankfurt…) sind ihre Haupt-Lebens- und Arbeitsorte nun in Deutschland und in den USA. Sie schreibt als freie Luft- und Raumfahrtjournalistin. Ihre Begeisterung für alles Technische und die Natur, am besten in Kombination, zeigt sich in ihren Büchern und in Seminaren und Vorträgen.