Wie hört sich der Weltraum an?

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Gar nicht. Es ist mucksmäuschenstill. Außer vielleicht in einem Hollywood Action Film, der die Physik ignoriert. Oder auf Files, die die NASA veröffentlicht hat.

Immersives Erleben

Die NASA nutzt jedoch die sogenannte Sonifikation, um Daten von Weltraumteleskopen in eindringliche Klänge umzuwandeln.

Sonifikation ist eine immersive Möglichkeit, unser Universum zu erkunden. Dazu wurden Beobachtungsdaten von Teleskopen wie dem Chandra X-ray Observatory, dem Hubble Space Telescope, dem James Webb Space Telescope und anderen in Frequenzen umgewandelt, die vom menschlichen Ohr gehört werden können.

Ein Team aus Wissenschaftlern, Musikern und einem Mitglied der Gemeinschaft blinder und sehbehinderter Menschen arbeitete daran, die NASA-Daten anzupassen. Die Audiotracks sollen in erster Linie blinde und sehbehinderte Hörer unterstützen, können aber jeden begeistern, der sie sich anhört.

Abgefahren. Surreal. Fake? Irgendwie schon, aber trotzdem entführt es in fremde Welten.

Und bringt sicher wieder einige Filmregisseure auf abwegige Gedanken, uns das als Realität in einer Filmsequenz vorzugaukeln.

Alle folgenden Links führen auf Original NASA Webseiten.

Jetzt gibts was auf die Ohren

Die Mäuse Galaxien (letzter Link oben) wirken tatsächlich fast wie Musik. Naja, moderne sphärische Musik. 🙂

Weitere „Klänge“ des Weltalls

Hörbar gemachte Daten, die aus explodierten Sternen, Bereichen um Schwarze Löcher, Sternhaufen und mehr übersetzt wurden.

Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, SAO, CXC, and K.Arcand (CXC/SAO), M.Russo & A.Santaguida (SYSTEM Sounds), Q.Hart & C.Blome (STScI), and C.Malec (consultant).


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Über die Autorin

Die Journalistin Helga Kleisny ist diplomierte Physikerin (TU Wien), Fallschirmspringerin und Pilotin. Nach Arbeitsorten weltweit (Wien, Taipeh, Boca Raton (FL), München, Frankfurt…) sind ihre Haupt-Lebens- und Arbeitsorte nun in Deutschland und in den USA. Sie schreibt als freie Luft- und Raumfahrtjournalistin. Ihre Begeisterung für alles Technische und die Natur, am besten in Kombination, zeigt sich in ihren Büchern und in Seminaren und Vorträgen.