Gar nicht. Es ist mucksmäuschenstill. Außer vielleicht in einem Hollywood Action Film, der die Physik ignoriert. Oder auf Files, die die NASA veröffentlicht hat.
Also nochmal
In der Realität ist der Raum („Weltraum“) zwischen den Planeten, Galaxien und anderen Ungetümen ein Vakuum und Schall kann sich darin nicht ausbreiten.
Immersives Erleben
Die NASA nutzt jedoch die sogenannte Sonifikation, um Daten von Weltraumteleskopen in eindringliche Klänge umzuwandeln.
Sonifikation
ist die Umwandlung von Daten und Signalen in Klänge, um Informationen akustisch darstellbar zu machen.
Sie dient der Analyse, Überwachung (Monitoring) und Exploration komplexer Datenmengen, oft als Ergänzung zur visuellen Darstellung.
Durch den Einsatz von auditiven Parametern wie Tonhöhe oder Rhythmus können Trends und Abweichungen intuitiv erkannt werden.
Sonifikation ist eine immersive Möglichkeit, unser Universum zu erkunden. Dazu wurden Beobachtungsdaten von Teleskopen wie dem Chandra X-ray Observatory, dem Hubble Space Telescope, dem James Webb Space Telescope und anderen in Frequenzen umgewandelt, die vom menschlichen Ohr gehört werden können.
Ein Team aus Wissenschaftlern, Musikern und einem Mitglied der Gemeinschaft blinder und sehbehinderter Menschen arbeitete daran, die NASA-Daten anzupassen. Die Audiotracks sollen in erster Linie blinde und sehbehinderte Hörer unterstützen, können aber jeden begeistern, der sie sich anhört.
Abgefahren. Surreal. Fake? Irgendwie schon, aber trotzdem entführt es in fremde Welten.
Und bringt sicher wieder einige Filmregisseure auf abwegige Gedanken, uns das als Realität in einer Filmsequenz vorzugaukeln.
Alle folgenden Links führen auf Original NASA Webseiten.
Jetzt gibts was auf die Ohren
- Webb’s Exoplanet WASP-96 b Sonification
- Webb’s Southern Ring Nebula Sonification: Mid-Infrared
- Webb’s Southern Ring Nebula Sonification: Near-Infrared
- Webb’s Southern Ring Nebula Sonification
- Webb’s Cosmic Cliffs Sonification: Stars
- Webb’s Cosmic Cliffs Sonification: Mountains
- Webb’s Cosmic Cliffs Sonification: Sky
- Webb’s Cosmic Cliffs Sonification
- Hubble Space Telescope Sonifications
Die Mäuse Galaxien (letzter Link oben) wirken tatsächlich fast wie Musik. Naja, moderne sphärische Musik. 🙂
Weitere „Klänge“ des Weltalls
Hörbar gemachte Daten, die aus explodierten Sternen, Bereichen um Schwarze Löcher, Sternhaufen und mehr übersetzt wurden.
- Galactic Center
- Cassiopeia A
- M16/Pillars of Creation
- Bullet Cluster
- Crab Nebula
- Supernova 1987A (SN 87A)
- Eta Carinae
- M87 Jet
- Sagittarius A* (Event Horizon Telescope Image)
- V404 Cygni
- Stephan’s Quintet
- NGC 6543 (Cat’s Eye Nebula)
- Chandra Deep Field
- Messier 51 (M51)
- Westerlund 2
- Tycho
- Messier 87 (M87)
- Perseus Cluster
- Sagittarius A*
- Carina Nebula
- R Aquarii
- Messier 104 (M104)
Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, SAO, CXC, and K.Arcand (CXC/SAO), M.Russo & A.Santaguida (SYSTEM Sounds), Q.Hart & C.Blome (STScI), and C.Malec (consultant).


