In der nordaustralischen Stadt Cairns stürzte am 12. 8.2024 gegen zwei Uhr morgens ein Robinson R44 II Hubschrauber auf das Dach eines DoubleTree Hotels. Im Hotel an der Strandpromenade brach daraufhin ein Feuer aus. Rotorblätter des Hubschraubers landeten auf der Straße und im Swimmingpool.
Nach Aussagen von Augenzeugen flog der Hubschrauber unkontrolliert in der Gegend, bevor er auf das Hoteldach crashte.
Beim Absturz kam der Pilot der Maschine ums Leben, zwei Hotelgäste wurden verletzt, 400 Gäste wurden evakuiert.
Der Hubschrauber gehörte der Firma Nautilus Aviation und war nach deren Angaben gestohlen.
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Update am 13.8.
Nautilus CEO Aaron Finn bestätigte am Dienstag, dass sich ein Mitarbeiter des Bodenpersonals des Unternehmens unbefugt Zugang zum Hubschrauber-Hangar verschafft und „einen der Hubschrauber entwendet“ habe.
Der Mitarbeiter, der als der 23-jährige Blake Wilson identifiziert wurde, hatte zwar eine neuseeländische Pilotenlizenz, war aber nicht berechtigt, in Australien zu fliegen. Er war seit etwa vier Monaten bei dem Unternehmen beschäftigt. Finn berichtete, dass es am Sonntagabend eine Versammlung mit Mitarbeitern des Unternehmens gab, um Wilsons kürzliche Beförderung zu feiern.
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Laut Aussage des Flughafenchef Richard Barker unterliegt der Flughafen von Cairns einem genehmigten, mehrstufigen Sicherheitsprogramm für den Zugang. Der Dieb sei also vermutlich mit einer regulären Zugangskarte aufs Gelände gelangt.
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Auch wenn alle Menschen gleiche Rechte haben, sie haben nicht alle die gleiche Fähigkeiten. Ein Luftfahrzeug zu bewegen erfordert halt mehr als Busfahren. Ein Mehr an Ausbildung, an Einsatz und an Grips.
Leider sieht die Allgemeinheit dies in der üblichen Neiddebatte gegen Piloten nicht. Komischerweise stellt aber keiner die um Nullen höheren Einkommen von Fussballern in Frage…


