Oshkosh 2018: Drone Airshow at Night

0
(c) EAA

Abgesehen von der täglichen Airshow, die jeden Tag ab Mittag bis zum Abend den Himmel bevölkert, gibt es an zwei Tagen: Mittwoch und Samstag auch eine (einmalige und beeindruckende) Abendflugshow in der Dunkelheit, die sich ein Besucher durchaus jedes Jahr wieder gönnen sollte. Wie ein aussergewöhnliches Dinner, das man eben nicht nur einmal absolviert. Beschreiben geht schlecht, das habe ich schon in den vergangenen Jahren nicht getan, man muss sie sehen, selber erleben.

Night Air Show General Redline Airshow. Photo: Connor Madison, (c) EAA

Immer wieder gibt es da nicht nur die üblichen, bekannten Performer, auf die man sich freut, sondern auch neue Kandidaten. Die beleuchteten Motorfallschirme (mir auch tagsüber und unbeleuchtet nicht so ganz geheuer) sind schon seit einigen Jahren neu dabei. Heuer gab es erstmals einen leuchtenden Drohnenschwarm.

(c) EAA

Das technisch Anspruchsvolle liegt hier nicht darin, dass ein Lotse hunderte Drohnen einzeln steuert, sondern, dass der Schwarm sich in einem gewissen Maße selbst reguliert. Das geschieht mit Entscheidungsalgorithmen und den Sensoren auf der Drohne, die die Flugbahn bestimmen. Die Drohnen kommunizieren dabei untereinander und mit Operateuren und Piloten am Boden.

10 Minuten lang flogen 60 kleine unbemannte Licht-Objekte miteinander im Schwarm und formten gemeinsam unterschiedliche Bilder in der Luft.

 


Entdecke mehr von FlugundZeit

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Über die Autorin

Die Journalistin Helga Kleisny ist diplomierte Physikerin (TU Wien), Fallschirmspringerin und Pilotin. Nach Arbeitsorten weltweit (Wien, Taipeh, Boca Raton (FL), München, Frankfurt…) sind ihre Haupt-Lebens- und Arbeitsorte nun in Deutschland und in den USA. Sie schreibt als freie Luft- und Raumfahrtjournalistin. Ihre Begeisterung für alles Technische und die Natur, am besten in Kombination, zeigt sich in ihren Büchern und in Seminaren und Vorträgen.