Oshkosh 24-1

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Wenn das breite Grinsen auf dem Gesicht erscheint, dann ist man angekommen. Zunächst beim super freundlichen und kompetenten (!) Presseservice von Oshkosh. Der ist, wie die gesamte Airshow, weltweit einzigartig.

Irgendwann muss es doch einmal genug sein. Denkt man/frau. Jedes Jahr das Gleiche, viele Flugzeuge, noch mehr Menschen, die alle nur das eine im Sinn haben: Fliegen. Abheben. Neues sehen.

Aber erstens ist es jedesmal anders. Zudem: Wer isst seine Lieblingsspeise nur einmal? 🙂

Die Boeing Plaza

Zumindest werbemäßig strengt sich Boeing wieder an. Nach Jahrzehnten, in denen der große Platz am Airport stets Boeing Plaza hieß, kamen in den letzten Jahren andere Sponsoren an die Reihe. Ford? Allerdings weiß ich nicht mal mehr, ob das die einzige andere Namensnennung war. Für uns Piloten hieß sie durchgehend und eben weiter Boeing Plaza…

Zu wünschen wäre, dass der ehemalige Vorzeige-Flugzeughersteller sich wieder zur alten Qualität aufschwingt und seinem früheren guten Ruf gerecht wird. Die Werbung und große Sprüche allein werden es allerdings nicht machen…

Oshkosh 2024 ist gekennzeichnet durch den vielen Regen zuvor. Es wird erst zum Wochenende hin wieder um die 30 Grad und bis dahin bleibt es bei 26-28 Grad. Auch das ist bei der generellen Sommerschwüle im Mittleren Westen der USA schweißtreibend, wenn man den ganzen Tag in der Sonne herumläuft. Soweit zu den Environmental Bedingungen. 🙂

Zum Fliegerischen

Die Ankunft der einzelnen oder gleich der Mass Arrival von ganzen Flugzeugtypen sind bereits am Wochenende das Highlight.

Schon am Samstag zuvor – das Event beginnt offiziell am Montag – waren die Flugzeug-/Campingplätze gut gefüllt. Auch auf den Wegen war schon mehr Betrieb als auf manch anderer Luftfahrtveranstaltung am besten Tag; obwohl noch alle Hangars geschlossen und keine öffentlichen Events/Vorträge angesagt waren. 

Die Serialnummer ist SX001. Der Wind Sneak Peek zeigt: Das Flugzeug ist eine Extra 300/SX. Sie wird wohl am Dienstag offiziell enthüllt.

Das Flugzeug sieht auf den ersten Blick nicht so spektakulär aus, halt eine Cessna 172, die gerade sorgfältig vertäut wird…. Allerdings eine der ersten Baureihen.

Abseits der Runway…


©alle Bilder: Flugundzeit


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Über die Autorin

Die Journalistin Helga Kleisny ist diplomierte Physikerin (TU Wien), Fallschirmspringerin und Pilotin. Nach Arbeitsorten weltweit (Wien, Taipeh, Boca Raton (FL), München, Frankfurt…) sind ihre Haupt-Lebens- und Arbeitsorte nun in Deutschland und in den USA. Sie schreibt als freie Luft- und Raumfahrtjournalistin. Ihre Begeisterung für alles Technische und die Natur, am besten in Kombination, zeigt sich in ihren Büchern und in Seminaren und Vorträgen.