Airbus will Flughafen Probleme lösen

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Wenn schon die Flugzeughersteller beginnen, die Probleme der Airports zu lösen, dann haben die Airports große Probleme.

Airbus präsentierte diese Woche auf einer Fachmesse in Frankfurt Agnet Turnaround, eine Lösung, die, so Airbus „es den Flughäfen ermöglichen soll, schnell zu reagieren und effektiver zu planen.“

Das soll die betriebliche Planung insgesamt verbessern.

Automatisiertes Reporting und verbesserte Transparenz sollen für eine bessere Zusammenarbeit mit den Airline-Partnern und eine geringere Arbeitsbelastung der Flughafenteams sorgen, die sich dadurch stärker auf kritische Aufgaben statt auf Routineprozesse konzentrieren können.

Mit globalem Zugriff ohne Entfernungsbeschränkungen verspricht die Verwaltung von Außenstellen unmittelbar nach der Integration der Lösung einfacher und effizienter zu werden.  Darüber hinaus gibt es Echtzeit-Einsichten der Lösung für ein schnelles Eingreifen, wodurch die Arbeitskosten erheblich gesenkt und Überstunden vermieden werden sollen. 

Satelliten ergänzen 4G/5G-Abdeckung

Flughäfen können Agnet Turnaround auch nutzen, um sofort wichtige Mitarbeiter zu kontakten, wodurch langwierige Suchprozesse umgangen werden und wertvolle Zeit gespart wird. 

@Fraport:  Bezahlt die arbeitenden Mitarbeiter mit ordentlichem Gehalt.  Dann gibt es auch genug Bewerber für die Stellen.

Agnet wurde für kritische Kommunikation entwickelt und bietet sichere und zuverlässige Konnektivität über 4G/5G-Netze. In ländlichen Gebieten, bei Katastrophenhilfe oder bei vorübergehenden Stromausfällen, die die 4G/5G-Verfügbarkeit beeinträchtigen, kann jedoch eine Backup-Konnektivität erforderlich sein.

Agnet über Satcom bietet zusätzliche Ausfallsicherheit sowie eine erweiterte Abdeckung und Kapazität für professionelle Nutzer, damit diese auch in anspruchsvollen Situationen ohne Unterbrechung kommunizieren können.

PR Text Airbus

Fehlende Empathie

Wie wenig sich Fraport um sein Gäste schert, zeigt auch das mangelnde Einfühlungsvermögen, wenn bei 38 (!) Gepäckbändern, die zu 90 Prozent leer stehen, das Gepäck der Gäste von einen Flug aus Antalya (Türkei) und (ebenfalls nach langer Wartezeit) gleichzeitig von einem Tel Aviv Flug ankommt.

Es gab keine Zwischenfälle. Trotzdem könnte man sich vorstellen, dass eine Familie mit 4 Kindern, die gerade aus einem Kriegsland ankommt, nicht unbedingt neben einer Großfamilie warten möchte, deren Land den Kriegsgegner unterstützt und umgekehrt…


Zum Thema Service am Flughafen hatten wir bereits vor kurzem einen Beitrag auf Flugundzeit:


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Über die Autorin

Die Journalistin Helga Kleisny ist diplomierte Physikerin (TU Wien), Fallschirmspringerin und Pilotin. Nach Arbeitsorten weltweit (Wien, Taipeh, Boca Raton (FL), München, Frankfurt…) sind ihre Haupt-Lebens- und Arbeitsorte nun in Deutschland und in den USA. Sie schreibt als freie Luft- und Raumfahrtjournalistin. Ihre Begeisterung für alles Technische und die Natur, am besten in Kombination, zeigt sich in ihren Büchern und in Seminaren und Vorträgen.