BSF24: Kommunikation mit Außerirdischen und Robotern auf der Erde

Das British Science Festival Programm 24 umfasste wie stets eine Reihe von Installationen und Ausstellungen. Einige stellen wir in zwei Beträgen vor. Dies ist einer davon.

Weltraum Kommunikation

Was schon auf der Erde oft nicht funktioniert – in der Politik und im Privaten – ist umso schwieriger, wenn es um Lebewesen, Arten oder irgendetwas uns Unbekanntem aus fernen Galaxien geht.

Wie unterhält man sich mit denen? Mit dem oder das? Wie zeigt man, dass man selber keine böse Absichten hat, aber gleichzeitig erkennt, wie der/die /das andere drauf ist?

Es gibt rund 200 Milliarden Galaxien im sichtbaren Universum. Sie enthalten möglicherweise andere Lebensformen. Es ist an der Zeit, dass wir die Hand ausstrecken. Wie können wir Kommunikation mit außerirdischen Zivilisationen aufnehmen, und was sollten wir mitteilen?

Biegsame Elektronik

Platinen sind seit Jahrzehnten spröde. Sprich hart, brechbar, aber nicht biegsam. Braucht man Elektronik etwa im oder am menschlichen Körper, so hätten leichte Folien definitiv Vorteile.

Dr. Eva Bestelink arbeitet gemeinsam mit Professor Dr. Radu Sporea an kontaktgesteuerten Dünnschichttransistoren und Schaltungen für großflächige Elektronik. Ihre Forschung konzentriert sich auf Source-Gate-Transistoren und den multimodalen Transistor, den sie während ihres zweiten Studienjahres als BEng EEE-Studentin an der University of Surrey erfunden hat.

Der Essroboter

Es war nur eine Masterarbeit für Chenhao Hong aus den Philippinen: Gedankengesteuert holt der Roboter die Bonbons und schiebt sie seinem Erfinder in den Mund. Die Forschung findet an der Queen Mary University of London im Fach Bioengineering statt.

Dieser Roboter sticht ins Auge

Micro Robotics für Augenchirurgie hat sich die School of Medical Engineering & Imaging Science auf die Fahnen geschrieben. Sie will damit auch Stammzellenimplantierung ins Auge möglich machen. Das ist für menschliche Operateure ohne Unterstützung nicht machbar. Der Roboter kann präziser arbeiten und das an der Innenseite des Auges.

Mit einer menschlichen Hand hat der Roboter (links) nicht mehr viel gemein. Mit seinem Innenleben (oben) kann er allerdings hochpräzise Arbeiten ausführen.

Entwickelt wurde er von Dr. Christos Bergeles und seinem Team an der School of Biomedical Engineering and Images Science am King’s College, London.

Nun muss nur noch der Patient dem Roboter mehr vertrauen als einem menschlichen Arzt.


©alle Bilder außer anders gekennzeichnet: FuZ

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Über die Autorin

Die Journalistin Helga Kleisny ist diplomierte Physikerin (TU Wien), Fallschirmspringerin und Pilotin. Nach Arbeitsorten weltweit (Wien, Taipeh, Boca Raton (FL), München, Frankfurt…) sind ihre Haupt-Lebens- und Arbeitsorte nun in Deutschland und in den USA. Sie schreibt als freie Luft- und Raumfahrtjournalistin. Ihre Begeisterung für alles Technische und die Natur, am besten in Kombination, zeigt sich in ihren Büchern und in Seminaren und Vorträgen.