So aktuell war eine Buchbesprechung noch nie: Vorgestern stellten wir „Die Schönheit des Fallens“ von Claudia de Rahm vor. Ob ihre Theorie nun die Lösung zu den neuen Erkenntnissen ist, wird sich zeigen. Aber de Rahm erklärt zumindest, was die derzeitigen Modelle nicht erklären können und was das James-Webb-Teleskop nun beweist:
Es fehlt ein Faktor in den derzeitigen Erklärungsmodellen des Universums.
Ob nun die Masse des Gravitons diesen Faktor schlussendlich bereinigt oder das nur ein weiterer Schritt zur endgültigen Realität ist, wird sich zeigen.
Messungen des James-Webb-Weltraumteleskops bestätigen eine Lücke im kosmologischen Modell und legen nahe, dass ein zusätzlicher Faktor erforderlich ist, um zu erklären, warum sich das Universum seit seiner Frühphase beschleunigt ausdehnt.
Hier ein Link (auf englisch), der die Hintergründe etwas detaillierter erzählt: https://hub.jhu.edu/2024/12/09/webb-telescope-hubble-tension-universe-expansion
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Und wenn wir schon bei der Zukunft sind. Das Intro-Bild ist eine AI Impression der neuen Entdeckung. Das dargestellte „Teleskop“ (Raumfahrzeug?) hat allerdings nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem James-Webb-Teleskop…
KI Phantasie halt. 🙂
Dafür hier ein Bild der sogenannten Sombrero-Galaxie, aufgenommen vom realen James-Webb-Teleskop:



