Der Unfall erfolgt am 2. Januar 2024. Nun ist ein Zwischenbericht der japanischen Untersuchungsbehörde veröffentlicht. Er zeigt allerdings nur die Dinge auf, die auf Flugundzeit schon im Januar festgestellt wurden:
In einem vorläufigen Bericht, der am 25.12.2024 veröffentlicht wurde, bezeichnete das Japan Transport Safety Board (JTSB) das falsche Umsetzen einer ATC Meldung der Besatzung als Hauptursache für den Vorfall. Sie stellte fest, dass die JCG-Besatzung irrtümlich glaubte, sie hätte die Freigabe zum Aufrollen auf die Bahn, bevor sie auf dem Tokioter Flughafen Haneda mit einem Flugzeug der Japan Airlines zusammenstieß.
Der Untersuchungsbericht wies auch auf mehrere Fehler des Fluglotsen hin, der aufgrund einer Reihe von Ablenkungen nicht bemerkte, dass das Flugzeug der JCG auf die Startbahn gerollt war. Die Fluglotsen bemerkten auch nicht, dass die Meldung über die Belegung der Start- und Landebahn (die sie vor einer möglichen Kollision warnte) bereits seit etwa einer Minute ertönte.
Von den sechs Personen an Bord des JCG-Flugzeugs überlebte nur der Kapitän, während an Bord der Japan Airlines-Maschine alle 379 Passagiere den Zusammenstoß überlebten.
Schlechte Sicht (Wetter) behinderte, dass die beiden Flugzeuge sich gegenseitig auf der Runway sahen.


