Die Wörter im Text im obigen Bild sind Nebensache. Es kommt mehr darauf an, herauszufinden, wer ihn spricht.
Computergenerierte Stimmen klingen immer natürlicher, so dass es zunehmend schwieriger wird, sie von echten menschlichen Stimmen zu unterscheiden. Dank des technischen Fortschritts sind Maschinen heute in der Lage, realistische „Stimmklone“ zu erzeugen, die unsere einzigartige stimmliche Identität in verschiedenen Sprachen und Dialekten nachahmen.

Das wollte Professor Carolyn McGettigan genauer wissen. Mit ihrem Team am University College London (UCL) untersucht McGettigan, wie wir Menschen KI-generierte Stimmen wahrnehmen.
Das Forscherteam fand heraus, dass wir Stimmen, die uns am vertrautesten sind, etwa unsere eigene Stimme oder die Stimmen von engen Familienmitgliedern und Freunden, immer noch recht gut von echten unterscheiden können.


Professor McGettigan sagte: „Menschen, die die Originalstimme kennen, können noch immer ziemlich gut erkennen, ob es sich bei dem, was sie hören, um einen Klon oder eine authentische Aufnahme handelt. Aber wenn es sich um die Stimme eines Fremden handelt, können sie im Grunde nur raten.“
Und zum Text im obigen Eingangsbild: Nur beim Hören ohne die farbliche Unterlegung der Sätze erkannte keiner, dass die Sätze abwechselnd von einer KI und einem Menschen gesprochen worden waren…
©alle Bilder FuZ
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